Mittwoch, 17. August 2022

XBOX Elite Wireless Controller Series 2 Review (xbox.com)

 

Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Verpackung und Inhalt
3. Qualität der Hardware
4. Inbetriebnahme
5. Kompatibilität
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Mit der steigenden Beliebtheit des Gaming-Hobbys und der Etablierung von Gaming in der breiten Gesellschaft wächst auch der Markt von Premium-Zubehör, das bei einem perfekten Spieleerlebnis helfen soll. Nun schon in der zweiten Generation gehört auch ein offizieller Controller für die XBOX zum Premium-Segment: der XBOX Elite Wireless Controller Series 2 von Microsoft. Mit ungefähr dem dreifachen Preis eines gewöhnlichen XBOX Series Wireless Controllers wird in diesem Review geschaut, ob sich der Aufpreis für den Controller wirklich lohnt.
Ich habe den Controller mit eigenem Geld bei Media Markt gekauft.

Offizielle Funktionen (von der offiziellen Website):
  • Verstellbare Thumbsticks
  • Kürzere Hair Trigger Locks
  • Rundum gummierter Griff
  • Überarbeitete Komponenten


2. Verpackung und Inhalt


Bei dem Preis von dem Controller gibt es schon bei der Verpackung einige Besonderheiten. Aber fangen wir ganz außen an. Für diesen Controller wird eine Box aus Pappe genutzt, deren oberer Teil sich abziehen lässt. Auf der Vorderseite der dunkel gehaltenen Hülle ist der Controller abgebildet. Ein Muster, das sich an der Oberseite fortsetzt. Die linke und rechte Seite enthalten Informationen zum Lieferumfang in unterschiedlichen Sprachen. Auf der Unterseite sind Sicherheitshinweise abgebildet. Die Rückseite enthält Informationen zu den zusätzlichen Funktionen des Controllers, die der normale Series-Controller nicht hat.

Zubehör
Unter dem Deckel versteckt sich eine Ebene mit der Tragetasche, die den Controller und weiteres Zubehör enthält. Darunter befindet sich ein USB-A zu USB-C Kabel zum Laden und kabelgebundenen Betrieb des Controllers. Außerdem gibt es ein Garantie-Heftchen und Hinweise zur Benutzung.

Öffnet man die Tragetasche, so liegt der schwarze Controller bereit. Außerdem gibt es in der Tasche einen Halter aus festem Gummi für die austauschbaren Elemente des Controllers. Das sind die Sticks, das Steuerkreuz, die Rückenpaddles und ein Werkzeug, mit dem die Stärke der Sticks angepasst werden kann. Außerdem liegt der Controller auf einer Ladestation, in die von außerhalb der Tasche ein USB-C Kabel gesteckt werden kann, damit der Controller in der Tasche geladen werden kann.

Paddles und Steuerkreuz sind aus einem mit Gummi überzogenen Metall, das sich gut anfühlt. Bei den austauschbaren Sticks sind die Köpfe aus Gummi und die Hälse aus Metall. Das Werkzeug für die Sticks scheint aus reinem Metall zu sein.
Durch die verwendeten Materialien machen die austauschbaren Teile des Controllers einen sehr hochwertigen Eindruck. Außerdem dürften die metallenen Teile verglichen mit den bei Controllern gewöhnlichen Plastikteilen relativ stabil sein. Dass es eine Tragetasche dabei gibt, in der es feste Plätze für die austauschbaren Elemente des Controllers gibt, macht ebenso einen sehr guten Eindruck. Im Deckel der Tasche befindet sich ein Netz, in dem zusätzliche Dinge transportiert werden können. Das wären beispielsweise das USB-Kabel oder ein Adapter, um den Controller mit anderen Geräten wie der Nintendo Switch zu nutzen.

3. Qualität der Hardware

Trotz des guten Eindrucks von dem Zubehör geht es in erster Linie um den Controller und dessen Qualität. Die Form des Gamepads kennt man schon von anderen XBOX ONE und XBOX Series Controllern. Hauptsächlich ist dieser Controller schwarz, aber es gibt an der Oberseite und am Steuerkreuz dunkelgraue Akzente. Das komplette Eingabegerät ist mit Gummi überzogen. Das Batteriefach, wie man es von anderen XBOX Controllern kennt, fehlt in diesem Fall. Es ist ein Akku fest in den Controller eingebaut. Die Seiten, an denen die Hände liegen, sind für einen guten Halt mit einem groben Muster gummiert.

An der Oberseite des Controllers gibt es neben den gewohnten Tasten eines XBOX Controllers zusätzlich eine Taste, mit der das Eingabeprofil umgeschaltet werden kann. Dazu später mehr. Außerdem gibt es drei weiße LEDs um das ausgewählte Profil anzuzeigen und eine orange LED, die den Ladezustand des Gamepads zeigt. Das Steuerkreuz und die Köpfe der Sticks werden magnetisch gehalten und können abgenommen bzw. durch andere Sticks bzw. Steuerkreuze getauscht werden. Passend dazu sind die Sticks bis auf den gummierten Kopf aus Metall. Es können allerdings nicht die Position von Stick und Steuerkreuz getauscht werden.
Unter den Köpfen der Sticks gibt es zusätzlich einen Schlitz. In diesen kann das Werkzeug aus dem Zubehör gesteckt werden, um die Stärke, mit der man die Sticks drücken muss, anzupassen. Man kann quasi den Widerstand, den die Sticks beim Drücken geben, anpassen. Es gibt insgesamt 3 Stufen. Ich bevorzuge die mittlere Stufe, weil sich dort die Sticks einfach drücken lassen, aber man sie nicht sofort drückt, wenn man aus versehen dagegen kommt.
Neben den Triggern des Controllers gibt es einen Pairing-Button für drahtlose Verbindungen und einen USB-C Anschluss. Mit einem entsprechenden Kabel kann der Controller geladen oder kabelgebunden genutzt werden.

In meinem Test hat der Akku nach einer vollständigen Aufladung insgesamt 50 Stunden durchgehalten. Nach 45 Stunden konnte die Rumble-Funktion nicht mehr genutzt werden und die Akkuzustand-Anzeige hat geblinkt. Natürlich kann sich die Akkulaufzeit in der Zukunft durch Abnutzung des Akkus noch ändern. Offiziell ist die Akkulaufzeit mit 40 Stunden angepriesen.
Die Unterseite dieses Gamepads unterscheidet sich von anderen XBOX Controllern. Es gibt in der Mitte 3 metallische Punkte, mit denen der Controller auf der Ladeschale aufgeladen werden kann. Außerdem gibt es vier Paddles, die sich abnehmen lassen. Darunter gibt es die entsprechenden Tasten und Haltevorrichtungen für die Paddles. Außerdem gibt es zwei Schalter, die jeweils 3 Stufen haben. Damit kann der Weg, den die analogen Trigger gehen können, angepasst werden. Sie können entweder direkt die maximale Position erreichen, also fast wie Tasten funktionieren, oder einen langen Weg haben. Eine tastenartige Funktionalität eignet sich beispielsweise für Gameboy Advance-Emulation, wo die Schultertasten nur als digitale Tasten genutzt werden. Im Gegensatz dazu kann ein Triggerweg in Rennspielen hilfreich sein, da man so feiner die Geschwindigkeit des Fahrzeugs steuern kann. Ich persönlich habe nur die zwei weitesten Triggerwege genutzt, da sich der kürzeste Weg für mich falsch angefühlt hat.

Die Sinnigkeit der Paddles ist sehr stark von dem Spiel, das man spielt, abhängig. Sie können nicht als zusätzliche Tasten genutzt werden, sondern müssen auf bereits existierende Tasten gelegt werden. In dem Spiel Octopath Traveler habe ich die Paddles einfach abgenommen, weil ich sie nicht brauchte. Bei Horizon Zero Dawn fand ich zwei der vier Paddles hilfreich. Ich habe die Rennen-Taste und die Schleichen-Taste auf je ein Paddle gelegt. Da in dem Spiel zum Rennen der Stick eingedrückt werden muss, war die Möglichkeit, die Taste anders zu belegen, sehr willkommen.
Das zeigt einen der großen Vorteile des Controllers: man kann ihn für jedes Spiel und für die eigenen Bedürfnisse sehr individuell anpassen. Wenn sich ein geringer Stick-Widerstand nicht gut anfühlt, stellt man sie einfach stärker. Wenn man Paddles nutzen möchte, kann man sie individuell abnehmen oder konfigurieren.

Leider scheint die Komplexität des Controllers auch zu Problemen zu führen. Ich habe während des Testzeitraums mit über 100 Stunden Spielzeit keinerlei Defekte gehabt, aber es gibt viele Berichte von Problemen mit den Triggern und Stick-Drift. Bei den Sticks kann ich mir vorstellen, dass das Problem mit an der Stärke des Stick-Widerstands liegt.
Mir ist darüber hinaus aufgefallen, dass die A-Taste aufgrund des etwas unklaren Drucks nicht alle Tastendrücke angenommen hat.


4. Inbetriebnahme

Verbinden

Um den Controller zu nutzen, gibt es drei unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten. Am Einfachsten ist es, eine USB Verbindung über den USB-C Anschluss herzustellen. Hier muss nur das USB Kabel angeschlossen werden.
Die zweite Verbindungsmöglichkeit ist ein proprietäres, kabelloses Protokoll, das von den XBOX Konsolen genutzt wird. Außerdem gibt es für Windows einen USB Adapter, der dieses Protokoll nutzt. In diesem Review werde ich die Verbindungsart als XBOX-Verbindung bezeichnen.
Zur Nutzung davon muss der Controller erst eingeschaltet werden. Das geht, indem die XBOX-Taste gedrückt wird, bis sie leuchtet bzw. pulsiert. Dann kann mit einem Druck auf die Synchronisations-Taste neben dem USB-C Anschluss eine neue kabellose Verbindung hergestellt werden. Nach Betätigung der Taste sollte die XBOX-Taste schneller blinken. Wenn nun zusätzlich die Verbindungs-Taste an der XBOX Konsole oder an dem USB Adapter gedrückt wird, sollten sich Controller und Gerät verbinden.
Eine dritte Verbindungsmöglichkeit ist BLE, also Bluetooth Low Energy. Diese kann genutzt werden, um den Controller mit einem Computer oder einem Smartphone zu nutzen. Auch hier muss bei einem eingeschalteten Controller die Verbindungs-Taste gedrückt werden, woraufhin die XBOX-Taste schnell blinkt. Nun kann in den Bluetooth-Einstellungen des Gerätes nach einem neuen Gerät gesucht werden. Der Controller sollte gefunden werden. Nachdem er verbunden ist, kann er genutzt werden.
In dem Fall der BLE-Verbindung stehen nicht alle Funktionen des Controllers zur Verfügung. Beispielsweise können keine Kopfhörer über den entsprechenden Anschluss des Controllers genutzt werden.
Es ist möglich, zwischen einer BLE und einer XBOX-Verbindung zu wechseln. Um von XBOX zu BLE zu wechseln, kann 2x de Koppeln-Taste gedrückt werden. In die andere Richtung kann die entsprechende Taste gedrückt gehalten werden.

Software

Wenn man die Funktionen des Controllers wirklich ausnutzen möchte, muss die XBOX Zubehör-App genutzt werden. Sie steht auf den kompatiblen XBOX-Konsolen und ab Windows 10 auf dem PC zur Verfügung. Ist der Controller mit dem Gerät verbunden, sieht die App wie im Bild dargestellt aus.
Die vielleicht wichtigste Möglichkeit, die die App bietet, ist das Aktualisieren des Controllers. Dadurch können beispielsweise Verbindungsprobleme auch noch in der Zukunft behoben werden. Durch ein solches Update wurden beispielsweise in der Vergangenheit die XBOX One Bluetooth-Controller von normalem Bluetooth auf BLE umgestellt. Außerdem kann der Controller umbenannt, die Vibration getestet und der Copilot eingeschaltet werden. Mit dem Copilot können zwei Controller als einer genutzt werden, um beispielsweise Kinder oder körperlich eingeschränkte Menschen beim Spielen zu unterstützen.
Bei der Option zum Konfigurieren des Controllers lassen sich Profile erstellen, die das Verhalten des Controllers ändern. Es gibt drei Slots für die Profile in dem Controller, die mit der entsprechenden Taste in der Mitte des Controllers umgestellt werden können. Außerdem gibt es eine vierte Option, das "Standard-Profil".
In dem ersten Tab können bei dem Ändern eines Profils die Tastenbelegungen geändert werden. Nur die Menü-Taste, die XBOX-Taste und die Share-Taste können nicht verändert werden.
Für jede Taste gibt es die Möglichkeit, eine Primärbelegung und eine Umschalt-Belegung auszuwählen. Außerdem kann eine Umschalt-Taste ausgewählt werden. Man kann durch Drücken der Umschalt-Taste zwischen zwei unterschiedlichen Tastenbelegungen wechseln. Dies kann beispielsweise für eine Autokran-Steuerung genutzt werden. Mit dem normalen Layout kann der Kran als Auto gefahren werden und sobald die Umschalt-Taste gedrückt wird, kann man zu einem Layout wechseln, das auf die Steuerung des Krans angepasst ist.
Auf XBOX-Konsolen können außerdem einige weitere Befehle eingestellt werden, die normalerweise nicht auf dem Controller vorhanden sind.
Auch die Stick-Eigenschaften lassen sich mit der Umschalt-Taste ändern. Dadurch kann man beispielsweise in einem Egoshooter beim normalen Zielen schneller zur Seite schauen als wenn man ein Zielfernrohr nutzt. Die Umschalt-Taste könnte in diesem Fall die Taste sein, mit der das Zielfernrohr aktiviert wird.
Bei diesen "analogen" Sticks lässt sich noch mehr anpassen. Sie können nicht nur gedrückt werden, sondern je nachdem wie weit die Sticks gedrückt werden, können beispielsweise Spielcharaktere unterschiedlich schnell laufen. Diese Kurve, also wie stark der Stick für eine entsprechende Reaktion eingedrückt werden muss, lässt sich anpassen. Es gibt die Empfindlichkeitskurven "Standard", "Verzögert", "Aggressiv", "Sofort" und "Nahtlos".

Außerdem gibt es eine Möglichkeit, die Berechnung der Position anzupassen. Hierzu gibt es leider keine offizielle Dokumentation, weshalb die folgenden Angaben nur auf Vermutungen aus der Community basieren.
Zur Berechnung der Stick-Position werden zwei analoge Sensoren genutzt. Der eine misst die horizontale Position, also die X-Achse und der zweite Sensor misst die vertikale Achse, also die Y-Position. Der gesamte Wertebereich, der davon erfasst wird, ist ein Quadrat. Die Sticks lassen sich allerdings in einem Kreis bewegen. Die Ränder des Quadrates bzw. die Endpunkte der Diagonalen können also nie durch den Stick erreicht werden, nur ungefähr 80% davon. Manche Spiele gleichen diesen Unterschied aus, indem die Kurve angepasst wird. Andere Spiele tun das nicht. Dementsprechend probiert man am Besten aus, welche Option sich für ein bestimmtes Spiel eignet.
Bei der radialen Option wird der Wert wie ein Kreis weitergegeben. Die achsenunabhängige Option ermöglicht das Auslesen der tatsächlichen Werte der Sensoren, die ein Quadrat ergeben. Bei echten Diagonalen wird der Wertebereich auf ein Oktagon aufgeteilt, damit die Achsen und die Diagonalen die richtigen Werte haben.
Für den linken und den rechten Stick gibt es die gleichen Optionen.
Ebenfalls analog funktionieren die Trigger. Hier kann die Deadzone, also der Punkt, ab dem der Controller einen Druck erkennt und den Punkt, an dem der maximale Wert erreicht ist, angepasst werden. Dadurch kann der Trigger beispielsweise aggressiver reagieren, wodurch in einem Rennspiel das Gaspedal schon vor Erreichen der Endposition durchgedrückt wäre. Soll allerdings sehr präzise gesteuert werden, sollte die Deadzone deaktiviert werden. Außerdem lassen sich die Trigger spiegeln bzw. tauschen.
Der Controller enthält 4 Vibrationsmotoren, von denen 2 in den Triggern sind. Von diesen Vibrationsmotoren kann die maximale Stärke der Vibration geändert werden. So kann dann beispielsweise ein Teil des Controllers stärker vibrieren als ein anderer Teil. Ich bin mir nicht ganz sicher, weshalb man die Vibration der einzelnen Motoren anpassen würde, weil die Vibration dadurch asymmetrischer werden würde.
Unter dem letzten Punkt lässt sich die Helligkeit der XBOX LED einstellen. Dadurch kann beispielsweise das Licht gedimmt werden, damit es beim Spielen nicht stört. In diesem Fall leuchtet die LED nur weiß. Mit Steam lässt sich darüber hinaus die Farbe der RGB LED anpassen. Allerdings steht diese Funktion nicht in der XBOX Zubehör App zur Verfügung.


5. Kompatibilität

Offiziell ist der Controller neben den XBOX Konsolen auch mit Windows 10 kompatibel. Außerdem lässt er sich über BLE mit Android Geräten verbinden. Bei einer Bluetooth-Verbindung stehen jedoch nicht alle Funktionen zur Verfügung: der Kopfhörer-Anschluss funktioniert nicht und der Erweiterungsport für bspw. das Chatpad kann nicht genutzt werden.
- XBOX ONE X: Keine Probleme
- Windows 10: Keine Probleme
Mit Adaptern von Drittanbietern wie dem 8Bitdo USB Wireless Adapter 2 ist es möglich, den Controller mit weiteren Systemen wie der Nintendo Switch zu verbinden. Allerdings werden in diesem Fall nur die Funktionen unterstützt, die der Controller sowieso kann. So ist es in diesem Fall beispielsweise nicht möglich, die Bewegungssteuerung zu nutzen. Außerdem unterstützten viele dieser Adapter noch kein BLE und sind deshalb nicht mit diesem Controller kompatibel.


6. Schlussergebnis

Bei diesem Artikel handelt es sich um ein hochwertigeres Produkt, das einen entsprechenden Preis hat. Der Controller fühlt sich gut an und es gibt unglaublich viele Anpassungsmöglichkeiten, um den Controller optimal an das Spielverhalten anzupassen. Allerdings muss man sich auch die Zeit nehmen, die Einstellungen alle anzupassen, wenn man den Controller vollständig ausschöpfen möchte.
Ich denke für Casual-Spieler lohnt sich dieser Controller eher nicht. Dafür ist der Funktionsumfang der regulären XBOX Series-Controller zu ähnlich zu dem Funktionsumfang dieses Controllers.

Positiv:
-Liegt gut in der Hand
-Hochwertige Materialien (verhältnismäßig viel Metall)
-Sinnvoller und guter Lieferumfang
-Paddles in vielen Spielen sinnvoll nutzbar
-Umstellbarer Triggerweg
-Zahlreiche zusätzliche Software-Anpassungssmöglichkeiten
-Sehr individuell anpassbar

Neutral:
-Nicht-austauschbarer Akku

Negativ:
-Keine Gyrosensoren
-Berichte über Qualitätsprobleme
-Teuer

Donnerstag, 7. Juli 2022

EVERDRIVE GBA X5 Mini Review (krikzz.com)


Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Qualität der Karte
3. Installation und Benutzung
4. Kompatibilität
5. Weitere Funktionen
6. Schlussergebnis

1. Überblick

In der Retrogaming-Community hat der ukrainische Flashkartenhersteller Krikzz, der die Everdrive-Serie herstellt, sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Bei Flashkarten handelt es sich vereinfacht um "Spielecartridge zu SD" Adapter. Man hat also ein "Spiel" für eine bestimmte Konsole, in das eine SD Karte mit Abbildern von Spielen, Tools, Emulatoren und mehr gesteckt werden kann. Unter den unterschiedlichen Systemen, für die es Everdrives gibt, findet sich eine Flashkarte für den Gameboy Advance: den Everdrive GBA X5 Mini.

Aufgrund des Kriegs in der Ukraine ist die Verfügbarkeit der Everdrives eingeschränkt - auch wenn sich das bereits verbessert. Ich habe meinen bei dragonbox.de gekauft. Direkt beim Hersteller kann man nur mit Kreditkarte bezahlen. Preislich liegt der Everdrive über der Konkurrenz von EZ-Flash. Hierbei muss aber beachtet werden, dass Flashkarten für den Gameboy Advance wegen der Notwendigkeit schneller Speicherchips preislich grundsätzlich über Flashkarten für den Nintendo DS liegen.

Offizielle Funktionen (von dragonbox):
- Hohe Kompatibilität - nahezu ALLE GBA-Spiele laufen!
- Unterstützt alle Arten von Speichersystemen - ohne ROM-Patching!
- Superschnelles Laden (die meisten Spiele werden in 1 - 2 Sekunden geladen
- 256Mbit PSRAM (32MByte) ROM-Speicher
- 1Mbit SRAM (128KByte) Spielstand-Speicher
- Unterstützt die Echtzeituhr
- Braucht kaum zusätzlichen Strom
- SD, SDHC und SDXC Karten werden unterstützt. Getestet mit Micro-SD-Karten mit bis zu 64GB
- FAT32-Unterstützung
- Läuft auch mit dem Gamecube Player, dem Super Retro Advance-Adapter und anderem GBA-Zubehör
- SMS, GG, NES, GB und GBC-Spiele werden durch Emulation unterstützt


2. Qualität der Karte


Da der Händler die Karte ohne eine eigens dafür angepasste Verpackung und ohne Zubehör verschickt, geht es direkt um die Karte. Der Aufkleber auf dem Modul ist ebenso vom Shop abhängig und entspricht nicht dem Design der Everdrives, die direkt beim Hersteller gekauft werden.
Der Everdrive GBA X5 Mini, der genau so groß wie ein GBA Spiel ist, hat eine transparente Plastikschale. Eine ebenso existierende graue Version ist seit Beginn des Krieges in der Ukraine nicht mehr verfügbar. Mich stört das nicht, da ich immer gerne Hardware mit einer durchsichtigen Hülle habe.
Das Plastik der Karte macht einen relativ stabilen Eindruck. Der MicroSD-Schacht befindet sich an der Oberseite und ist mit einer Feder ausgestattet, weshalb die Karte zum "rauswerfen" reingedrückt werden muss. Allgemein empfehlen sich längere Fingernägel für diesen Prozess, da die Speicherkarte relativ weit in die Karte gedrückt werden muss, bevor sie rausspringt.

Ebenso wie die EZ-Flash OMEGA-Reihe unterstützt auch diese Karte eine Real Time Clock für Spiele wie die Pokémon Teile für GBA, die Funktionen haben, die sich an der tatsächlichen Uhrzeit orientieren. Im Gegensatz zu dem Nintendo DS ist bei dem GBA keine Uhr eingebaut, weshalb sie ggf. in der Cartridge bzw. der Flashkarte enthalten sein muss. Die dafür notwendige Batterie kann relativ einfach ausgetauscht werden, es ist kein Löten notwendig.
Gemäß Messungen von dem Youtuber makho benötigt der Everdrive merkbar weniger Strom als die Module von EZ-Flash, weshalb die Batterien bei Spielesessions im Vergleich bei dieser Karte länger halten dürften. Der Unterschied kann u.a. in den zusätzlichen Funktionen der Konkurrenz begründet liegen.


3. Installation und Benutzung

Die Installation dieser Karte erinnert an die Installation von DS Flashkarten.

System installieren

Vor der ersten Verwendung müssen die Systemdateien auf die SD Karte kopiert werden. Die SD Karte muss in FAT32 oder exFAT formatiert sein. Auf dieser Seite kann die neuste Version der Systemdateien heruntergeladen werden. Zur Installation muss nun noch der GBASYS-Ordner in das Hauptverzeichnis der SD Karte kopiert werden, sodass es dort diesen einen Ordner mit seiner Unterstruktur gibt. Dazu können ROMs von Spielen, Homebrew und für die Emulatoren auf die SD Karte kopiert werden. Ein Patchen der Spiele, wie man es von älteren Karten kennt, ist nicht mehr notwendig.
In seltenen Anwendungsfällen ist eine Aktualisierung des Bootloaders notwendig. Die Updatedateien und eine Anleitung dafür gibt es hier. In der Zeit, in der dieses Review geschrieben wurde, musste ich kein Bootloader-Update ausführen.

Emulatoren installieren

Leider sind die Emulatoren, mit denen man Spiele für andere Konsolen auf dem GBA spielen kann, nicht in der Everdrive-Installation enthalten. Sie müssen selbst zusammengesucht und mit dem richtigen Namen in das Verzeichnis "GBASYS/emu" kopiert werden. Dadurch, dass die Emulatoren nicht für die Karte angepasst sind, funktioniert dort die "Exit"-Option nicht, mit der man normalerweise zurück in das Menü der Flashkarte gelangen kann.
Der richtige Name richtet sich nach der Dateiendung der ROMs. Ein Emulator für Gameboy-Spiele muss also "gb.gba" und ein Emulator für SEGA Master System-Spiele "sms.gba" heißen. Das hat zur Folge, dass der gleiche Emulator für beispielsweise Gameboy und Gameboy Color Spiele doppelt auf der SD Karte sein muss: als .gb und als .gbc Datei.
Die folgenden Emulatoren können genutzt werden. Es muss jeweils die .gba-Datei aus den Archiven umbenannt und in den emu-Ordner kopiert werden:
Die ROMs können wie GBA Spiele über den Dateibrowser des Everdrives gestartet werden, wenn die Emulatoren korrekt installiert sind. Wenn die beiden Schultertasten gleichzeitig gedrückt werden, lässt sich in den Emulatoren ein Menü mit einigen Einstellungsmöglichkeiten öffnen.
Dass man sich die Emulatoren alle selbst zusammensuchen muss, finde ich jedoch inakzeptabel. Die Linkliste aus diesem Post gibt es nicht von offizieller Seite. Bei einem Premium-Preis, den dieses Modul im Gegensatz zu EZ-Flash kostet, wäre eine bessere Dokumentation und wenigstens eine offizielle Liste mit Links und Dateiendungen für die Emulatoren notwendig. Noch besser wäre es, wenn sie wie bei EZ-Flash direkt in das OS integriert wären und auch die Exit-Option funktionieren würde. Ich halte es allerdings für möglich, dass das aus Lizenzgründen nicht geht.
Ein weiterer Aspekt, der bedacht werden muss, sind die unterschiedlichen Bildschirmauflösungen. Der Bildschirm des GBAs hat eine Auflösung von 240x160 Pixeln. Das reicht nicht, um NES Spiele (256x240 Pixel) und SEGA Master System Spiele (256x192) vollständig darzustellen. Als Folge sehen Spiele für diese Systeme häufig nicht gut aus, weil das Bild mit Tricks verkleinert oder reingezoomt werden muss. Andere Geräte eignen sich in diesem Fall besser für die Emulation.

Menü

Wenn die SD Karte fertig bestückt in der Flashkarte steckt, führt das Starten der Konsole in dieses minimalistische Menü. Es gibt eine Reihe von Ordnern und Dateien, die mit der A-Taste geöffnet werden können. Das Steuerkreuz kann zum Navigieren durch die Dateien genutzt werden. Das zuletzt ausgeführte Spiel kann direkt über die START-Taste geöffnet werden. Außerdem gibt es ein weiteres Menü, das sich mit der SELECT-Taste aufrufen lässt.
In diesem Menü gibt es einige Optionen: eine Liste von zuletzt gespielten Spielen, die Möglichkeit ein zufälliges Spiel in diesem Ordner auszuführen und einige Info- und Diagnose Tools.
Wenn ein Spiel ausgewählt wird, gibt es außerdem ein paar andere Möglichkeiten. Neben der Auswahlmöglichkeit, das Spiel auszuführen, gibt es eine Option um Informationen über die ROM anzuzeigen, Einstellungsmöglichkeiten für die ROM, einen Hex-Editor zum Untersuchen der ROM und die Option, die Datei von der SD Karte zu löschen.

Einstellungen

In den Einstellungen lassen sich die A- und B-Taste austauschen, aber nur innerhalb des Everdrive-Menüs. Außerdem kann mit der Quick Boot Option das GBA-Intro beim Starten von Spielen übersprungen werden. Im Dateibrowser lässt sich der GBASYS Ordner verstecken und es kann ausgewählt werden, ob die Dateien sortiert werden sollen.
Für ROMs können außerdem der Speichertyp ausgewählt und die Real Time Clock aktiviert werden. Der Großteil der Spiele nutzt diesen RTC Chip jedoch nicht.



Außerdem gibt es mehrere Möglichkeiten, Informationen über Spiele und das Modul anzeigen zu lassen. Zusätzlich gibt es ein Diagnose-Tool, mit dem die Komponenten der Karte kontrolliert werden können.


4. Kompatibilität

Was die Kompatibilität mit GBA Spielen angeht, ist der Everdrive GBA X5 Mini ziemlich perfekt. Bis auf Spiele, die zusätzliche Funktionen wie einen Lichtsensor benötigen, werden nur die 64MB großen GBA Video Cartridges nicht unterstützt, da die Flashkarte dafür nicht genügend internen Speicher hat. Bei Spielen, die Vibration unterstützen, entfällt der Effekt leider.
In Bezug auf die Spiele für andere Systeme hängt es natürlich davon ab, welcher Emulator genutzt wird. Die Kompatibilitätsliste gilt nur für die von mir genutzten Emulatoren in den entsprechenden Versionen.

GBA ROMs

- Asterix und Obelix XXL: Keine Probleme
- Drilldozer (Wii U VC): Keine Probleme (kein Rumble)
- Eragon: Keine Probleme
- Golden Sun (Wii U VC): Keine Probleme
- Golden Sun: The Lost Age (Wii U VC): Keine Probleme
- LEGO Knights: Keine Probleme
- Mario Kart Super Circuit: Keine Probleme
- Metroid Fusion (Wii U VC): Keine Probleme
- Pokémon Pinball Rubin und Saphir (Wii U VC): Keine Probleme (kein Rumble)
- The Legend of Zelda: The Minish Cap (Wii U VC): Keine Probleme

GBA Homebrew

- Broken Circle: Keine Probleme
- BubbleDizzy: Keine Probleme
- Celeste Classic: Keine Probleme
- GBADoom: Keine Probleme
- GBADoom 2: Keine Probleme
- Last Quest: Keine Probleme
- Open Lara (Tomb Raider): Keine Probleme (kein Rumble)
- Poomania: Keine Probleme
- Powerpig: Keine Probleme

Gameboy ROMs

- Aladdin: Einige Slowdowns
- Castlevania: Keine Probleme
- Contra: Keine Probleme
- König der Löwen: Keine Probleme
- Legend of the River King 2 (3DS VC): Keine Probleme (kein Rumble)
- Pacman (3DS VC): Keine Probleme
- Prince of Persia (3DS VC): Grafikglitches
- Tetris (3DS VC): Keine Probleme

NES ROMs

- Contra: Keine Probleme
- Crystalis: Keine Probleme
- Dragon Spirit: Keine Probleme
- Kid Icarus: Ganz leichte Audioglitches, sonst keine Probleme
- Kid Dracula: Schwarzer Bildschirm
- ROM City Rampage: Viele Grafikglitches
- Super Mario Bros: Keine Probleme
- The Legend of Zelda: Keine Probleme

NEO GEO Pocket ROMs

- Biomotor Unitron: Läuft viel zu langsam

SEGA Master System ROMs

- Alex Kidd in Miracle World: Keine Probleme
- Phantasy Star (1): Viele Grafikglitches
- Wonder Boy 3: Keine Probleme

SEGA Game Gear ROMs

- Master of Darkness: Keine Probleme
- Sonic Labyrinth: Grafikglitches
- Tails Adventures: Keine Probleme


5. Weitere Funktionen

In dem Bereich der weiteren Funktionen hat diese Karte nicht viel zu bieten. Cheats können beispielsweise nur genutzt werden, wenn beispielsweise mit einem Computer die Cheats direkt in die ROM injiziert werden. Ein eigenes Cheatmenü hat die Karte nicht. Auch Real Time Saves bzw. Savestates können mit dieser Karte nicht genutzt werden.

SRAM zum Speichern

Für GBA Flashkarten gibt es unterschiedliche Speichermethoden. Der in diesem Fall genutzte SRAM benötigt eine dauerhafte Stromversorgung von der in die Karte eingebauten Batterie. Sobald die Karte erneut gestartet wird, wird der Zustand des SRAMs auf die SD Karte übertragen. Falls die Batterie leer ist, kann die Karte nicht mehr ordentlich speichern und der letzte Speicherstand geht verloren.

Real Time Clock (Uhr)

Einige Spiele für den Gameboy Advance unterstützen eine in die Cartridge eingebaute Uhr, um beispielsweise zeitabhängige Events zu unterstützen. Zu diesen Spielen gehören die Pokémon Teile der Hauptreihe und die Boktai-Reihe. Eine solche Uhr ist in diese Cartridge integriert und wird von der Batterie in der Karte betrieben. Im Gegensatz zu den Modulen von EZ-Flash wird die Uhrzeit leider nicht im Menü der Flashkarte angezeigt.
Da die Uhrzeit nicht isoliert ist, kann es bei unterschiedlichen Spielen, die die Echtzeituhr nutzen, zu Problemen kommen, wenn sie parallel gespielt werden.

Quality of Life-Features

Über die bereits genannten Funktionen hinaus bietet diese Flashkarte ein paar nennenswerte Quality of Life-Features. Mit einer Diagnose-Funktion kann die Funktionalität der Hardware überprüft werden, was bei der Fehlerfindung helfen kann. Außerdem gibt es die Möglichkeiten, das zuletzt ausgeführte Spiel direkt zu starten oder sich eine Liste mit den zuletzt genutzten Spielen anzeigen zu lassen. Falls die Entscheidung schwer fällt, welches Spiel als nächstes ausprobiert werden soll, kann darüber hinaus die Option genutzt werden, ein zufälliges Spiel in dem Ordner zu starten. Solche Funktionen empfinde ich immer als sehr praktisch.


6. Schlussergebnis

An einigen Stellen mag dieses Review etwas kleinkariert wirken. Die Grundfunktionen einer GBA Flashkarte erfüllt der Everdrive GBA X5 Mini ohne Probleme. Es können fast alle GBA Spiele und Homebrew gespielt und gespeichert werden. Das konnten die Karten auch schon größtenteils vor 15 Jahren. Mit einer RTC und in den Kernel integrierten Emulatoren wird der Funktionsumfang des Everdrives sinnvoll ergänzt.
Weshalb ich von dem Everdrive mehr als von der einen oder anderen Karte erwarte, ist der hohe Preis, der irgendwo gerechtfertigt werden muss. Der einfache Aufbau des Menüs hat einen gewissen Retro-Charme, der allerdings eher zum originalen Gameboy passt und für den Gameboy Advance nicht wirklich zeitgemäß ist. Grundlegende Funktionen wie Softreset, Real Time Save und Cheats fehlen einfach. Im Vergleich zu der Konkurrenz mit der EZ-Flash OMEGA Definitive Edition, die etwas günstiger als der Everdrive ist und alle aufgezählten Funktionen unterstützt, wird eine Legitimation des Preises noch schwieriger. Der Everdrive hat zwar einen geringeren Energieverbrauch aber dafür hat das aktuelle EZ-Flash Top-Modell eine Vielzahl an zusätzlichen Funktionen.
Der Everdrive bleibt damit eher ein Produkt für eine Randgruppe, für die der Preis unerheblich und der geringere Energieverbrauch sehr wichtig ist. Aus fast allen anderen Perspektiven ist die EZ-Flash OMEGA Definitive Edition dieser Flashkarte überlegen.

Positiv:
-Keine Software zum Patchen nötig: fast Plug and Play
-Unterstützt fast alle Spiele
-Kernel unterstützt Emulatoren für Gameboy, NES, GameGear usw.
-Geringer Energieverbrauch
-Unterstützt Speicherkarten mit FAT32 und exFAT mit bis zu 128GB Speicherplatz
-Lädt Spiele sehr schnell
-Real Time Clock
-Batterie für Speichern & RTC austauschbar
-Gute Hardware-Qualität

Negativ:
-MicroSD muss mit bspw. Fingernagel entfernt werden
-Ziemlich teuer
-Sehr einfache Benutzeroberfläche
-Emulatoren müssen einzeln zusammengesucht werden
-Keine Cheats
-Kein Real Time Save/ Savestates
-Kein Zubehör im Lieferumfang
-Keine Version in halbierter Länge für DS Lite
-Unterstützt keine DS Spiele
-Teilweise schlechte Dokumentation


Freitag, 27. Mai 2022

Emulation auf Nintendo DS und DSi

Einführung

Der Nintendo DS hat viele coole Spiele: Golden Sun, Castlevania, Trackmania und natürlich Super Mario Bros sind nur einige. Aber vielleicht reicht dir das nicht. Vielleicht hast du Lieblingsspiele auf alten Systemen,  die du unterwegs spielen möchtest - oder du willst alte Klassiker zum ersten Mal erleben. Abseits von dem Mario 64-Remake.

Zwei Optionen liegen direkt auf der Hand: der originale Nintendo DS und der Nintendo DS Lite enthalten einen Schacht für Gameboy Advance Spiele. Diese kann man also einfach mit einem entsprechenden DS spielen. Außerdem gibt es mit "Atari Greatest Hits" eine Sammlung von Atari-Spielen aus vergangenen Zeiten.

Diese Optionen sind insgesamt betrachtet sehr eingeschränkt. Hier kommt eine zu Lebzeiten des DS' sehr aktive Hobbyentwickler-Community zu Zuge: es gibt kostenlose Emulatoren für eine Vielzahl alter Systeme, die auf einem DS genutzt werden können. Die ROMs, also die Spiele selbst, musst du natürlich selbst bereitstellen. Einige gibt es inzwischen in Kollektionen zu kaufen.


Was wird benötigt

Neben der Konsole brauchst du eine Möglichkeit, diese Spiele auszuführen. Bei DS und DS Lite wird zwingend weitere Hardware benötigt, da die Systeme kaum internen Speicher enthalten.
Normalerweise wird hier eine sogenannten Flashkarte genutzt, auch als R4 bekannt. Man kann die Karte wie ein gewöhnliches Spiel starten und Anwendungen für den DS, die als .nds-Datei bereitgestellt werden, einfach auf eine MicroSD Karte kopieren und im Menü ausführen. Die Kompatibilität mit einer Auswahl unterschiedlicher Karten werde ich zusammen mit den Emulatoren testen. Insgesamt sollten fast alle normalen Emulatoren auf allen Flashkarten laufen.
Der GBA Schacht von DS und DS Lite kann nicht nur für GBA Spiele genutzt werden: es ist möglich, den RAM mit bestimmten Cartridges um bis zu 32MB zu erweitern. Ein Beispiel für ein echtes "Spiel", das diese Option nutzt, ist der Nintendo DS Browser. Er wird mit einer 8MB RAM Erweiterung für den GBA Schacht verkauft.
Darüber hinaus gibt es zwei besondere Flashkarten für den Schacht für Nintendo DS Spiele: den iPlayer, der auch als EX4i und iSmart MM verkauft wurde, und die Supercard DSTWO, die deutlich weiter verbreitet ist und später als DSTWO+ verbessert wurde. Diese Module enthalten eine eigene CPU, einen eigenen RAM usw, wodurch einige Emulatoren existieren, die nur auf der DSTWO laufen.
Ältere Flashkarten für den GBA Schacht können mit ein paar Tricks auch DS Spiele abspielen. Diese Module haben allerdings eigene Beschränkungen: es können nur Speicherkarten mit maximal 2GB genutzt werden. Bei moderneren GBA Karten fehlt diese Funktion.


Neben der DSTWO (Plus), welche Spiele als normale Anwendung und als Plugin, welches die extra CPU nutzt, starten kann, werde ich die Anwendungen auf einer Reihe von Flashkarten und anderer Hardware testen:
  • R4i SDHC Kernel mit R4i SDHC 3DS B9S (r4i-sdhc.com), baugleich mit allen Modellen von r4isdhc.com und r4i-sdhc.com seit 2014
  • Unoffizieller Wood R4 Kernel mit Ace3DS X, gleicher Kernel wie Ace3DS Plus, 208in1 Multigame Card (rote Leiterplatte)
  • Offizieller Wood R4i Kernel mit R4i Gold 3DS Plus (r4ids.cn)
  • AKAIO mit Acekard 2.i (acekard.com)
  • SAKURA mit M3i Zero GMP-Z003 (m3adapter.com)
  • YSMenu mit Neoflash DSTT
  • Datel Games 'n Music mit manuellen DLDI Patches
  • CycloDS iEvolution (DS Modus)
  • CycloDS iEvolution (DSi Modus)
  • DSi (hbmenu)
  • DSi Menü
Eine Liste mit den aktuell verfügbaren Karten gibt es hier.

Flashkarten sind auch für den Nintendo DSi die einfachste Methode. Sie können dank Abwärtskompatibilität direkt mit der Rechenleistung eines normalen DS' genutzt werden. Die Konsole hat allerdings keinen Schacht für GBA Spiele mehr, man kann also keine RAM Erweiterung nutzen. Es kann sich hier lohnen, die Konsole zu hacken, um Emulatoren mit der zusätzlichen Leistung vom DSi direkt von der SD Karte aus auszuführen. So spart man sich außerdem den Kauf einer Flashkarte.

Die neuste Generation von Nintendo DS Konsolen ist der Nintendo 3DS. Grundsätzlich ist das System dank Abwärtskompatibilität mit Emulatoren für den Nintendo DS kompatibel, aber aufgrund der zusätzlichen Rechenleistung empfehle ich hier Emulatoren zu nutzen, die im 3DS Modus laufen.

Diese Übersicht basiert auf ds-homebrew.com, gametechwiki.com und Tips von lifehackerhansol. Vielen Dank an alle Quellen an dieser Stelle.

Die technischen Daten

Jetzt, wo bekannt ist, worum es geht, können wir uns die technischen Daten anschauen, damit du einen groben Eindruck bekommst, was dich erwartet und ob sich ein Upgrade von einem System auf ein anderes lohnt. Nintendo DS und DSi sind bis auf die angegebenen Änderungen ziemlich ähnlich.

Nintendo DS (fat) und DS Lite (DS Mode) (Quelle)

  • 2 Bildschirme mit je 256x192 Pixeln
  • ARM9 Hauptprozessor mit 66MHz
  • ARM7 Subprozessor mit 33MHz (hauptsächlich für I/O)
  • 4MB RAM
  • 2 Schächte für Moule: Slot-1 für DS und Slot-2 für GBA; Gameboy geht nicht
  • RAM über Slot-2 um bis zu 32MB erweiterbar (langsam)


Supercard DSTWO (Plus) (Quelle)

  • Eigener Ingenic JZ4732 mit bis zu 433MHz
  • Bis zu 32MB RAM
  • Kein direkter Zugriff auf 3D Hardware des DS'
  • Höherer Stromverbrauch
Bei den meisten Anwendungen für die DSTWO ist es möglich, die Geschwindigkeit des Prozessors auszuwählen. So ist es möglich, unterwegs Strom zu sparen. Außerdem gibt es einige Anwendungen, die Workarounds nutzen, um sowohl die CPU der DSTWO, als auch die CPU vom DS für Berechnungen zu nutzen.

Nintendo DSi (DSi Mode) (Quelle)

  • 2 Bildschirme mit je 256x192 Pixeln
  • ARM9 Hauptprozessor mit 133MHz
  • 16MB RAM
  • 256MB FLASH-Speicherplatz
  • Slot-2 wurde entfernt, dafür SD Slot

Zur Ein- und Ausgabe enthält der untere Bildschirm von DS und DSi einen Touchscreen. Außerdem hat die Konsole ein Steuerkreuz und 8 weitere nutzbare Tasten: A, B, X, Y, L, R, Start und Select.

Der Nintendo DS ist absolut kein Powerhaus und wir werden sehen, dass einige der Emulationen das System bis zu den Grenzen treiben. Dafür hat er andere Stärken: durch die nach wie vor aktive Homebrew Community sind viele Emulatoren sehr stark optimiert und können viele Spiele flüssig abspielen - teilweise zu Lasten der Genauigkeit der Emulation. Außerdem ist die Akkulaufzeit der damaligen Konsolen mit heutigen Geräten kaum noch schlagbar. Für längere Ausflüge könnte sich also sogar trotz der schwächeren Hardware ein DS als Unterhaltungsmedium lohnen. Diese hängt allerdings teilweise von der genutzten Flashkarte ab.


Emulierbare Plattformen und ihre Emulatoren

Im Folgenden werden die Emulatoren nach den emulierten Systemen aufgezählt. Erst kommen Konsolen und Handelds (z.B. Gameboy, NES), dann Arcade-Systeme (z.B. MAME) und abschließend Computer und Betriebssysteme (z.B. DOS).

Wenn möglich werde ich die Kompatibilität zu Spielen und zu Flashkarten auflisten. Bei einigen Emulatoren könnte die Liste etwas kurz ausfallen, weil ich nicht zu allen Konsolen ROMs habe. Außerdem habe ich wegen des Umfangs eines solchen Tests viele der Spiele nicht tiefgehend getestet. Es können theoretisch im späteren Spielverlauf Probleme auftreten, die nicht in dieser Liste sind.


Konsolen und Handhelds

Das Erste, was einem bei dem Thema Emulation einfällt, sind bestimmt ältere Konsolen und Handhelds. Hier gibt es eine ganze Menge, die der Nintendo DS emulieren kann.

NES/ Famicom: nesDS

aka Nintendo Entertainment System, FC.
Bei dem NES, das 1983 in Japan unter dem Namen Famicom erschienen ist, handelt es sich wohl um die erste weit bekannte Konsole von Nintendo. Dank des Alters eignet sie sich außerdem gut für Emulation. Allerdings sieht man den meisten Spielen das Alter inzwischen an.
Zur Emulation dieses Systems empfehle ich das Programm nesDS von huiminghao, das viele Spiele gut abspielt. Diese Anwendung fokussiert sich auf die Spielbarkeit, wodurch die Genauigkeit der Emulation an ein paar Stellen einem Kompromiss weichen musste.
Einer der Kompromisse findet sich in der Bildschirmauflösung. Mit 256x224 (NTSC) bzw. 256x240 (PAL) Pixeln hat das NES mehr Pixel als der DS. In den Einstellungen gibt es eine Menge Möglichkeiten, die Darstellung auf den eigenen Bedarf zu optimieren aber optimal wird die Darstellung wegen der fehlenden Pixel nie sein können.
Ein Feature, das mich überrascht hat, ist der eingebaute Multiplayer-Support über NIFI. Man kann mit 2 Konsolen, auf denen der Emulator läuft, mit ein paar kurzen Anweisungen über den Touchscreen miteinander spielen. Das hat in meinen Tests auch sehr gut und einfach funktioniert (wenn die Wireless-Schalter aktiviert waren). 

Installation

Um einen möglichst frischen Build dieses Emulators zu bekommen wird empfohlen, die aktuelle Version des TWiLightMenus herunterzuladen und die .nds-Datei aus dem Ordner _nds\TWiLightMenu\emulators zu extrahieren. Die .nds-Datei kann mit der präferierten Methode ausgeführt werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Bis auf ein paar ungewöhnlich schrille Töne hat der Emulator in meinen Tests gut funktioniert. Es gibt zahlreiche Einstellungen und sogar Light Gun und Mikrofon lassen sich emulieren.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Nifi geht nicht, sonst keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Menü lässt sich nicht öffnen, deshalb kein NIFI
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Device failed
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität (Spiele)

Eine vollständigere Kompatibilitätsliste kannst du hier finden.
- Contra: Keine Probleme
- Crystalis: Keine Probleme
- Dragon Spirit: Keine Probleme
- Kid Icarus: Laut Liste mehrere Grafikprobleme, sonst keine Probleme
- Kid Dracula: schwarzer Bildschirm
- ROM City Rampage: massive Grafikglitches
- Super Contra: Keine Probleme
- Super Mario Bros: Keine Probleme
- The Legend of Zelda: Ein Soundeffekt fehlt, sonst keine Probleme


SNES/SFC: SNEmulDS oder CATSFC

aka Super Nintendo Entertainment System/ Super Famicom

Analog zur NES gibt es hier erneut das Problem, dass die Bildschirmauflösung des DS' einfach zu klein ist. Man kann nicht alle Pixel der Konsole 1:1 auf dem Handheld darstellen. Beide SNES Emulatoren, die es für den Nintendo DS gibt, SNEmulDS und CATSFC, bieten Optionen, das Bild zu skalieren oder zurechtzuschneiden.

Installation

Den offiziellen Download zu SNEmulDS gibt es hier. Allerdings schien die .nds-Datei in meinen Tests nicht zu funktionieren. Deshalb empfehle ich auch hier, den Emulator aus dem Archiv von TWiLightMenu zu extrahieren. Die zusätzliche config-Datei kann man bei bitbucket herunterladen. Außerdem ist es möglich, eine RAM-Erweiterung für den Slot-2 zu nutzen, um größere SNES ROMs auszuführen.

Für die Supercard DSTWO gibt es einen speziellen Emulator: CATSFC. Dieser kann hier heruntergeladen werden und wie gewohnt auf die SD Karte extrahiert werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Bei der Emulation der SNES mit den entsprechenden Kartenkonfigurationen kommt der Nintendo DS langsam an die Grenzen. Der Empfohlene Emulator, SNEmulDS, ist außerdem gar nicht so alt. Auf der DSTWO kann man darüber hinaus CATSFC nutzen, der die zusätzliche Rechenpower der DSTWO gut umsetzt.

CATSFC hat alle notwendigen Einstellungen. Man kann Screenshots erstellen, die Skalierungseinstellungen ändern, Cheats nutzen und sogar die CPU Frequenz der DSTWO anpassen.

SNEmulDS Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Keine Probleme
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Anwendung ist nicht nutzbar (falsche Sprache, keine ROMs gefunden)
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

SNEmulDS Kompatibilität (Spiele)

Eine vollständigere Kompatibilitätsliste kannst du hier finden.
- First Samurai: Leichtere Grafikglitches, sonst keine Probleme
- F-Zero: Leichtere Grafikglitches
- Super Castlevania: Keine größeren Probleme
- Street Racer: Ton, Bild und Steuerung kaputt
- Super Mario World: Bild scheint abgeschnitten zu sein, sonst keine größeren Probleme
- Super Metroid: Keine größeren Probleme
- The Legend of Zelda - A Link to the Past: Einige Grafikglitches

CATSFC Kompatibilität (Spiele)

Eine vollständigere Kompatibilitätsliste kannst du hier finden.
- First Samurai: Framerate etwas niedrig, sonst keine Probleme
- F-Zero: Framerate manchmal unbeständig, sonst keine Probleme
- Super Castlevania: Keine Probleme
- Street Racer: niedrige Framerate
- Super Mario World: Keine größeren Probleme
- Super Metroid: Samus verschwindet, wenn sie getroffen wird. Sonst keine größeren Probleme
- The Legend of Zelda - A Link to the Past: Keine Probleme


Gameboy (Color): Gameyob

aka GB, GBC
Kommen wir zu den Handhelds. Bei Nintendo muss man als erstes über den Gameboy und den Gameboy Color sprechen, die beide mit Gameyob emuliert werden können. 

Installation

Gameyob kann hier heruntergeladen werden. Zusätzlich kann in dem Verzeichnis, in dem die Gameboy Dateien liegen, ein Gameboy Color Bios liegen. Dadurch können einige Spiele farbig dargestellt werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Neben den bereits angesprochenen Farben, können auch die Ränder von Spielen, die im Super Gameboy Ränder haben, korrekt dargestellt werden. Außerdem können die Spiele entweder in der originalen Auflösung oder auf den ganzen Bildschirm gezerrt dargestellt werden.

Es wird eine drahtlose Simulation des Linkkabels unterstützt, die aber nur mit Tetris und Dr. Mario gut funktionieren soll. Diese Funktion habe ich nicht getestet.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Crasht beim Start
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Error opening directory
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität (Spiele)

- Aladdin: Keine Probleme
- Castlevania 1: Keine Probleme
- Castlevania 2: Keine Probleme
- Contra: Keine Probleme
- König der Löwen: Keine Probleme
- Pacman: Keine Probleme
- Tetris: Keine Probleme


Gameboy Advance: Nativ oder GBARunner2 oder TempGBA

aka GBA
Um Gameboy Advance Spiele mit einem Nintendo DS zu nutzen, gibt es mehrere Wege. Der originale DS und der DS Lite haben einen Schacht für GBA Spiele und können diese nativ abspielen. Mit einer Slot-2 Flashkarte können mehrere GBA Spiele auf einem Modul gespeichert werden. Auch der 3DS enthält die Hardware, um GBA Spiele beispielsweise mit Open_AGB_FIRM nativ abzuspielen.
Wenn du keine Slot-2 Flashkarte kaufen möchtest, oder einen DSi nutzt, kannst du außerdem GBA Spiele mit einer Slot-1 Karte ausführen. Es gibt neben dem GBA Emulator TempGBA für die Supercard DSTWO das Programm GBARunner2, das mit den meisten DS Flashkarten kompatibel ist. Dabei ist GBARunner2 kein Emulator im klassischen Sinn: die CPU vom DS wird mit einer Art Übersetzungsebene konfiguriert, um GBA Code auszuführen. Die Kompatibilität von GBARunner2 ist eher mittelmäßig und die Klangqualität entspricht nicht originalen Gameboy Advance Spielen.

Installation

GBARunner2 kann heruntergeladen und auf die SD Karte extrahiert werden. Wenn ein Spiel mit Linkkabel-Unterstützung gespielt werden soll, gibt es dafür eine eigene Version des Emulators.
TempGBA muss wie bei DSTWO Plugins gewohnt in einen _dstwoplug Ordner auf der SD Karte kopiert werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Die Spiele werden pixelperfekt angezeigt, es gibt also kleine schwarze Ränder. Insgesamt sind die zusätzlichen Features der GBA Emulatoren relativ eingeschränkt. Insgesamt unterstützt TempGBA für die DSTWO deutlich mehr Spiele als GBARunner2.

GBARunner2 Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Spiele laden nicht (ARM7 und ARM9)
- Ace3DS Wood: Keine Probleme (ARM7 und ARM9)
- offizielles Wood R4i: ARM7 keine Probleme, ARM9 hat weißen Bildschirm
- AKAIO: Keine Probleme (ARM7, arm9?)
- M3i SAKURA: Startet nicht (ARM7 und ARM9)
- DSTT YSMenu: Keine Probleme (ARM7 und ARM9)
- Games n Music: Error: couldn't create /_gba folder!
- CycloDS iEvolution (DS Modus): ARM7 und ARM9 freezen im Ladebildschirm
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): ARM7 und ARM9 freezen im Ladebildschirm
- Supercard DSTWO: Keine Probleme (ARM7 und ARM9)
- DSi (hbmenu): 2 weiße Bildschirme
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

GBARunner2 Kompatibilität (DS Modus)

Eine vollständigere Kompatibilitätsliste kannst du hier finden.
- Eragon: Viele Aussetzer
- Golden Sun: Keine Probleme
- Golden Sun - The Lost Age: Programm crasht beim Speichern
- LEGO Knights: Nur weißer Bildschirm
- Mario Kart: Kleinere Audioprobleme zwischen Szenen, sonst keine Probleme
- Metroid Fusion: einige Soundkratzer, sonst keine Probleme
- The Legend of Zelda - The Minish Cap: Crasht im finalen Dungeon, sonst keine Probleme

TempGBA Kompatibilität

Eine vollständigere Kompatibilitätsliste kannst du hier finden.
- Eragon: Keine Probleme
- Golden Sun: Keine Probleme
- Golden Sun - The Lost Age: Keine Probleme
- LEGO Knights: Crasht nach dem Intro
- Mario Kart: Keine Probleme
- Metroid Fusion: Keine Probleme
- The Legend of Zelda - The Minish Cap: Keine Probleme


SEGA Game Gear/ Master System und SG-1000: S8DS

Einige der alten SEGA Handhelds, genauer gesagt der GameGear, das Master System, der SG-1000 und weitere, können mit dem Emulator S8DS emuliert werden. Eine Besonderheit bei dem Master System ist, dass die Bildschirmauflösung perfekt mit der Auflösung des DS' übereinstimmt. Auch das MSX kann mit diesem Emulator emuliert werden. MSXDS eignet sich jedoch besser dafür.
Die vertikalen Balken in dem Bild liegen an der Aufnahmemethode. Auf einer normalen Konsole ist der Hintergrund von dem Menü dieses Emulators in einer einheitlichen Farbe.

Installation

Neben der .nds-Datei, die auf die SD Karte kopiert werden muss, sollte ein "S8DS"-Ordner entweder im Hauptverzeichnis oder in einem "data"-Ordner erstellt werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Die Nutzung dieses Emulators ist ziemlich intuitiv. Bei SMS 3D Spielen wird empfohlen, die Farben etwas zu reduzieren. Weitere Tipps können in der Readme-Datei aus dem Download nachgelesen werden.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- Offizielles Wood R4: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Keine Probleme
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Keine Probleme
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität (Spiele)

- Master of Darkness (GG): Keine Probleme
- Sonic Labyrinth (GG): Keine Probleme
- Tails Adventures (GG): Keine Probleme
- Alex Kidd in Miracle World (SMS): Keine Probleme
- Wonder Boy III - The Dragon's Trap (SMS): Keine Probleme


SEGA Genesis/ Mega Drive: jEnesisDS (oder PicoDrive TWL)

Auch für den SEGA Mega Drive gibt es einen Emulator, der auf dem Nintendo DS läuft. Hier lässt sich leider nicht die Zoomstufe anpassen: das Bild ist immer 1:1 und man kann nur im Pausemenü zu den Seiten scrollen, da das Bild des Mega Drives größer als der Bildschirm des DS' ist. Eine Option, die das Bild auf den ganzen Bildschirm zu strecken, gibt es nicht.

Installation

Der Emulator kann hier heruntergeladen werden. Die Spiele dürfen nur im .gen oder .bin-Dateiformat vorliegen. Außerdem werden keine Spiele unterstützt, die größer als 3MB sind.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Insgesamt fallen die Features dieses Emulators eher mager aus. Nicht mal der untere Bildschirm, der Informationen zu der Datei anzeigt, lässt sich ausschalten. Die Einstellungen, die es gibt, lassen sich mit dem Gamepad-Icon auf dem Touchscreen aufrufen.

Kompatibilität von jEnesisDS (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Keine Probleme
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Keine Dateiliste, Picodrive TWL geht
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM, Picodrive TWL geht

Kompatibilität (Spiele)

- Castlevania Boodline: Keine Probleme
- Herzog Zwei: Grafikglitches im Hauptmenü
- König der Löwen: Keine Probleme
- Lightening Force: Keine Probleme
- Tangleweed: Nicht kompatibel


Atari 2600: StellaDS

Vermutlich eine der ersten Spielkonsolen ist der Atari 2600. Spiele für dieses System können mit StellaDS emuliert werden. Die Spiele werden in Vollbild angezeigt, obwohl die Auflösung des Ataris niedriger als die Auflösung des DS' ist.

Installation

Zur Installation reicht es, die .nds-Datei zusammen mit den ROMs für das Atari 2600 auf die SD Karte zu kopieren.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Das GUI dieses Emulators ist sehr auf die originale Konsole fokussiert. Zum Laden von Spielen muss der Schacht für Cartridges auf dem Touchscreen berührt werden und auch die Einstellungen müssen über den Touchscreen vorgenommen werden. Außerdem kann hier zu anderen Eingabegeräten wie einem Zahlenfeld umgestellt werden. Da ich mit diesem System kaum Erfahrung habe, sollte man die Liste der Spielekompatibilität eher nicht als Referenz nutzen.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: 2 weiße Bildschirme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: DS geht aus
- CycloDS iEvolution (DS Modus): DS geht aus
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): ERROR: DSi specific sections are missing
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Keine Probleme
- DSi (Hauptmenü): Keine Probleme

Kompatibilität (Spiele)

- Asteroid: Keine Probleme
- Breakout: Keine Probleme
- skydiver: Keine Probleme


Atari 5200: A5200DS

Der A5200 Emulator ähnelt StellaDS bei der Benutzeroberfläche. Allerdings wird mit diesem Emulator das Atari 5200 emuliert.

Installation

Auch hier reicht es, die .nds-Datei zusammen mit den ROMs auf die SD Karte zu kopieren. Außerdem wird empfohlen, ein Bios mit dem Namen "5200.rom" entweder in dem gleichen Verzeichnis wie die .nds-Datei, in "roms/bios" oder in "data/bios" zu haben.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Laut dem Entwickler sollte der Emulator im DSi Modus mit voller Geschwindigkeit laufen. Bei dem normalen DS Modus kann es bei komplexen Spielen zu Geschwindigkeitseinbußen kommen. Da ich mit diesem System kaum Erfahrung habe, sollte man die Liste der Spielekompatibilität eher nicht als Referenz nutzen.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: 2 weiße Bildschirme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: DS geht aus
- CycloDS iEvolution (DS Modus): DS geht aus
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): ERROR: DSi specific sections are missing
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Keine Probleme
- DSi (Hauptmenü): Keine Probleme

Kompatibilität (Spiele)

- Asteroids: Keine Probleme
- Centipede: Keine Probleme
- Missile Command: Keine Probleme
- Star Raiders: Keine Probleme
- Super Breakout: Keine Probleme


Atari 7800: A7800DS

A7800DS ermöglicht es, Atari 7800 Spiele auf dem DS zu emulieren. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.

Atari XEGS: XEGS-DS

XEGS-DS ermöglicht es, Atari XEGS Spiele auf dem DS zu emulieren. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.


PC Engine/TurboGrafx-16: NitroGrafx

Mit NitroGrafx ist es möglich, die PC Engine bzw. das TurboGrafx-16 auf dem Nintendo DS zu emulieren. Es können entweder Hucard-Images oder CD ROM Images geladen werden.

Installation

Neben der .nds-Datei benötigt der Emulator einen "NitroGrafx"-Ordner, der sich entweder in dem Hauptverzeichnis der SD Karte oder in einem "data"-Ordner befinden muss. Für CD-Spiele wird eine Bios-Datei benötigt. Für weitere Informationen zu den unterstützten Dateiformaten kann die Readme-Datei zurate gezogen werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

In den Einstellungen kann die Skalierung auf dem Bildschirm angepasst werden. Außerdem gibt es ein paar weitere Einstellungsmöglichkeiten, die die Benutzung angenehmer machen können.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Anwendung freezt sofort
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Guru Meditation Error
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität

- Neutopia 2: Keine Probleme

Colecovision: ColecoDS

Mit ColecoDS kann man Spiele für das Colecovision auf dem Nintendo DS emulieren. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.

Wonderswan: DualSwan

Software für den Wonderswan kann mit dem DualSwan-Emulator auf dem DS genutzt werden. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.

Spectrum: SpeccyDS oder ZXDS

Der Sinclair ZX Spectrum kann entweder mit SpeccyDS oder ZXDS auf dem Nintendo DS emuliert werden. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.


Arcade-Systeme

MAME: DSTWO-MAME

Einen richtigen Mame-Build gibt es nur für die Supercard DSTWO. Allerdings muss man hier mit einigen Einschränkungen rechnen, da die Karte bei Arcade-Emulation schnell an ihre Grenzen kommt und das Bild wegen der niedrigen Auflösung des DS' gestaucht werden muss.

Installation

DSTWO-MAME kann wie jedes andere Plugin installiert werden. Es können entweder bestimmte Kerne, oder alle Kerne zusammen installiert werden. Die ROMs müssen dem MAME 0.34/0.35 Romset entsprechen.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Die DSTWO war dabei auf der zweithöchsten Taktrate.

Kompatibilität (Classic)

- Double Dragon: mittlere Ruckler
- Ozma Wars: Keine Probleme

Kompatiblität (DataEast & Irem)

- Bad dudes vs. Dragonninja: leichte Ruckler
- Caveman Ninja: leichte Ruckler
- Gate of Doom: leichte Ruckler
- Shoot Out: gelegentliche Ruckler
- Two Crude: mittlere Ruckler

Kompatibilität (OTHER)

- Battle Field (JPN): starke Ruckler
- Datsugoku - Prisoners of War: leichte Ruckler
- Fantasy (JPN): leichte Ruckler
- Joyful Road (US): starke Ruckler
- Prehistoric Isle in 1930: etwas choppy
- Time Soldiers: leichte Ruckler
- Vanguard: leichte Ruckler

Die weiteren Cores konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein unterstütztes Spiel besitze.

AemioDA

Mit AemioDA können Arcade Vector-Spiele auf dem DS emuliert werden. Es werden nur MAME-kompatible ROMs von Asteroid, Tempest, Lunar Lander und Battle Zone unterstützt. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein unterstütztes Spiel besitze.

MarcaDS

Mit MarcaDS können 75 Arcade-Spiele auf dem Nintendo DS emuliert werden. Darunter sind Arkanoid, Donkey Kong und Frogger. ROMs müssen dem MAME 0.116 Romset entsprechen und in unkomprimierten ZIP-Archiven bereitgestellt werden. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein unterstütztes Spiel besitze.



Computer und Betriebssysteme

DOS: DSx86 und DS2x86



Die wohl gängigste Platform, um heutzutage DOS-Spiele abzuspielen, steht auf dem DS nicht zur Verfügung: Dosbox. Dafür gibt es DSx86: eine Software, die einen 80286 Prozessor inklusive protected mode mit einer Geschwindigkeit von 10MHz (DS Modus) bzw. 20MHz (DSi Modus) emuliert. Es stehen 640KB low memory, 1,5MB EMS Speicher und ~512KB (DS Modus) bzw. 8MB (DSi Modus) XMS Speicher zur Verfügung. Außerdem werden VGA Grafik und SoundBlaster inklusive AdLib-kompatibler FM Sounds emuliert.
Eine spezielle Version der Software steht für die Supercard DSTWO zur Verfügung. Hier wird eine 80386 CPU inklusive protected mode mit 40MHz, 640KB low memory, 4MB EMS Speicher und 16MB XMS Speicher emuliert. Allerdings fehlen einige Audio-Funktionen.
Diese Kompatibilitätsliste stellt nur dar, welche Anwendungen sich einfach abspielen lassen. Mit viel herumprobieren könnte vielleicht die eine oder andere Anwendung gestartet werden, obwohl sie als nicht kompatibel aufgelistet ist. Es gibt beispielsweise ein Video auf Youtube, wie das erste Fallout auf dem DS läuft.
In meinen Tests haben sich die SD Lese- und Schreibegeschwindigkeiten sehr stark unterschieden. Relativ schnell waren die spezifischen Versionen für DSi und DSTWO.

Installation

Die Installation von dsx86 ist nicht ganz trivial. Die offizielle Anleitung kann man hier lesen. Für die Installation wird 4dos benötigt. Die Installationsdatei kann hier heruntergeladen werden. Sie darf jedoch nicht installiert werden, sondern muss mit einem zip-Programm wie WinRAR geöffnet werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

dsx86 hat einige Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich beispielsweise das Tastenlayout und die Darstellung auf dem oberen Bildschirm anpassen.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- Offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Keine Probleme
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Keine Probleme
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität (DS Version mit 4MB RAM)

- Akalabeth: Ein kleiner Font-Fehler, sonst keine Probleme
- Eye of the Beholder: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 2: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 3: Nicht ausführbar
- Retro City Rampage 486: Fehler: 80386+ nicht erkannt
- Spear of Destiny: 386 opcodes not supported
- Stargunner: 80386+ not detected
- Wizardry 6: Audioprobleme
- Wizardry 7: Intro dauert deutlich länger und ist etwas laggy, Audioglitches

Kompatibilität (DS2x86 DSTWO Plugin):

- Akalabeth: Ein kleiner Font-Fehler, sonst keine Probleme
- Eye of the Beholder: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 2: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 3: Error: Couldn't open input file for translation
- Retro City Rampage 486: Springt sofort zurück zu DOS
- Spear of Destiny: Keine größeren Probleme
- Stargunner: Exe (1.0b) vs. Database () version mismatch
- Wizardry 6: Ton sehr piepsig, sonst keine Probleme
- Wizardry 7: Keine Probleme, laut Liste Grafikglitches

Kompatibilität (DSi)

- Akalabeth: Ein kleiner Font-Fehler, sonst keine Probleme
- Eye of the Beholder: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 2: Keine Probleme
- Eye of the Beholder 3: Nicht ausführbar
- Retro City Rampage 486: Fehler: 80386+ nicht erkannt
- Spear of Destiny: 386 opcodes not supported
- Stargunner: 80386+ not detected
- Wizardry 6: Keine Probleme
- Wizardry 7: Intro dauert deutlich länger und ist etwas laggy, sonst spielbar

Commodore 64: FrodoDS

Auch der Commodore64 lässt sich auf dem Nintendo DS mit dem Emulator FrodoDS emulieren.

Installation

Neben der .nds-Anwendung, die hier heruntergeladen werden kann, benötigt der Emulator einen "rd"-Ordner im Hauptverzeichnis der SD. Hier können .d64 Images hineinkopiert werden.

Nutzung/ Einstellungen/ Features

Die Bedienung dieses Emulators ist relativ einfach. Erst muss eine ROM mit der linken Schultertaste geladen werden. Mit der rechten Schultertaste werden alle Befehle zum Starten ausgeführt.

Kompatibilität (Systeme)

- R4iSDHC: Keine Probleme
- Ace3DS Wood: Keine Probleme
- offizielles Wood R4i: Keine Probleme
- AKAIO: Keine Probleme
- M3i SAKURA: Keine Probleme
- DSTT YSMenu: Keine Probleme
- Games n Music: Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DS Modus): Keine Probleme
- CycloDS iEvolution (DSi Modus): Keine Probleme
- Supercard DSTWO: Keine Probleme
- DSi (hbmenu): Viele Grafikglitches, nicht nutzbar
- DSi (Hauptmenü): Nicht installierbar: keine DSi ROM

Kompatibilität (Spiele)

Leider konnte ich bei beiden Spielen das Gameplay nicht bewerten, da ich die Spiele nicht gut genug kenne.
-Super Huey: Ton nur beim 2. Start, läuft vielleicht etwas langsam, Spiel startet
-Super Huey 2: Läuft vielleicht etwas langsam, Spiel startet


MAC: Mini-Vmac DS

Der Emulator Mini-Vmac DS ermöglicht die Emulation des Macintosh Plus auf dem DS. Ich konnte ihn leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.

TI-83+: WabbitDS

Mit Wabbit ist es möglich, den TI-83+ Taschenrechner auf dem DS zu emulieren. Diesen Emulator konnte ich leider nicht selbst testen, da ich kein Spiel für die Platform besitze.


Wichtige Erwähnungen

Manchmal ist es gar nicht nötig, einen Emulator zu nutzen. Neben direkten Ports wie Doom, Hexen, DSLinux und Quake 2 gibt es mit ScummVM einen Port von vielen Point and Click Adventure-Engines.

XBOX Elite Wireless Controller Series 2 Review (xbox.com)

  Struktur: 1. Überblick (mit offiziellen Funktionen) 2. Verpackung und Inhalt 3. Qualität der Hardware 4. Inbetriebnahme 5. Kompatibilität ...