Sonntag, 12. Januar 2020

TTDS "Top Toy" Review (ndstt.com)

Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Packung und Inhalt
3. Qualität der Karte
4. Installation und Benutzung
5. Kompatibilität
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Heute geht es mal wieder um einen Meilenstein in der DS Szene - und darum, wie er sich heute schlägt. Außerdem werde ich hier und da ein paar Infos zur Geschichte der Karte einwerfen (allerdings ohne Gewähr auf Richtigkeit). Um das vorwegzunehmen: es gibt Karten die man einfacher bekommt, einen ähnlichen Preis haben und deutlich mehr können. Damals war es eine günstige und gute Karte mit SDHC Support, die sogar dem Platzhirsch, der R4, Konkurrenz machen konnte.
Nachfolger der DSTT Karten war die DSTTi Karte, die mit dem DSi kompatibel ist.

Offizielle Funktionen (von der Rückseite der Verpackung, frei aus dem Englischen übersetzt):
  • 1:1 originale kleine Größe
  • Eingebaute Passme Funktion
  • Patchen nicht nötig, man muss nur Drag and Drop, dann Plug and Play
  • Unterstützt Homebrew Apps & Spiele
  • Unterstützt Moonshell Videoplayer
  • Unterstützt Softreset in dem Spiel
  • Unterstützt Cheat Code Funktion, jetzt mehr Spaß
  • Unterstützt drahtlosen Mehrspieler
  • Unterstützt Helligkeitseinstellung im Menü
  • Pures Speichern mit Hardware, verliere niemals Daten
  • TT Menü Core aktualisierbar

2. Packung und Inhalt


Vorab: von der DSTT gab es viele Klone. Ich denke, dass meine auch nicht original ist. Dementsprechend sieht die Packung einer anderen DSTT vermutlich anders aus.
Es handelt sich in meinem Fall um eine Blister-Verpackung, in er sich neben der Karte ein MicroSD Kartenleser und eine Pappeinlage befinden. Es gibt Aushöhlungen für Slot-2 Module die nicht enthalten waren; sie wurden durch einen USB MicroSD-Kartenleser ersetzt, den man häufiger bei Flashkarten beiliegen hat. Dabei handelt es sich um ein okayes Modell.

Auf der Vorderseite der Einlage steht "TTDS TOP TOY DS FOR ALL NDS VERSION" - na ob die Karte wirklich auf allen DS Konsolen funktioniert... Außerdem gibt es einige Stichpunkte mit Funktionen und links unten das Logo vom Neo Team. Dabei handelt es sich um einen Flashkartenhersteller, der sich gerne an populären Kartennamen bedient hat um eigene Karten mit schlechter Software zu veröffentlichen - aber auch eigene Karten wie die R6 und eine Menge Passme Geräte hatte. Diese Karte scheint allerdings mit der offiziellen Software für DSTT Karten kompatibel zu sein.
Auf der Rückseite befinden sich weitere verheißungsvolle Slogans und Funktionen, ein CE-Symbol und der Hinweis "CD Inside". Bei mir war keine CD beigelegt.
Insgesamt macht die Packung einen relativ dunklen Eindruck und wirkt aus der niedrigen Preisklasse zu sein. Allerdings ist alles in einem sehr gewöhnlichen Rahmen.

3. Qualität der Karte


Das Modul, das eine weiße Plastikschale hat, wurde mit einem typischen DSTT Sticker beklebt, anhand dem man es nicht vom Original oder anderen Klonen unterscheiden kann, sogar die Website lautet "www.ndstt.com".
An der Oberseite gibt es einen Schlitz für eine MicroSD-Karte, der eine Feder hat, die MicroSD also auswirft wenn man sie reindrückt. Dies sieht man insbesondere im Niedrigpreissegment sehr selten und soweit ich weiß gibt es keine aktuell produzierte DS Flashkarte mehr, die diese Technik nutzt.
Die Kontakte sind leider etwas kurz, aber es gibt Plastikstege zwischen ihnen um Kontaktprobleme zu verhindern. Über den Kontakten ist der Text "DSTT 5" auf die grüne Leiterplatte gedruckt.
Bilder eben dieser kann ich bedauerlicherweise nicht bereitstellen da die Plastikhülle zusammengeklebt ist. Man kann den PCB nicht entnehmen ohne die Plastikschale zu zerstören.
Obwohl ich mich über eine Flashkarte die nicht nur Standard-Grau als Farbton hat freue, ist weiß in Anbetracht der Schmutzablagerungen eine fragliche Wahl. Woher der Schmutz genau kommt weiß ich nicht - vielleicht aus der Produktion, vielleicht von der Lagerung beim Shop (die Karte dürfte mindestens 10 Jahre dort herumgelegen haben), vielleicht wurde sie zurückgesendet. Er könnte allerdings der Grund sein warum mein Verkäufer mir gleich zwei Karten zukommen lassen hat obwohl ich nur eine bestellt habe.

4. Installation und Benutzung


 Die Installation von DS Flashkarten ist für den Großteil der Karten ziemlich einheitlich und dieses Modul macht da auch keine Ausnahme. Man muss auf die Seite gehen, den Kernel herunterladen, auf eine MicroSD Karte entpacken, die MicroSD mit Spielen und Homebrew bestücken, die Karte in den DS stecken und sie starten. Das einzige Problem dabei ist, dass die angegebene Seite inzwischen nicht mehr erreichbar ist.
Ein anderes Problem ist, dass der offizielle DSTT Kernel eine Fake-Erkennung hat und unter Umständen den Fake sogar zerstört. Da durch diese Erkennung auch offizielle Karten zerstört wurden hat der Ruf des DSTT Teams massiv darunter gelitten und die Marke letztenendes zerstört. Da der Kernel eh keine aktuellen Patches mehr hat würde ich empfehlen direkt YSMenu mit den Updates vom RetroGameFan zu nutzen - der Kernel enthält keinen Brickingcode.

 Das Menü ist ziemlich einfach. Auf dem oberen Bildschirm sieht man eine Reihe von Ordnern und Spielen, die man starten kann. Der untere Bildschirm enthält das Logo und den Titel des Spiels und Einstellungen zu DMA (Direct Memory Access), Reset (Softreset: man kann die Tastenkombination L, R, A, B, X, Y drücken um aus dem Spiel ins Menü der Karte zu kommen ohne den DS neu zu starten) und Cheat. Mit X kann man Dateien löschen, mit Y Cheatcodes ansehen, mit Start einige Slot-2 Optionen anzeigen und mit Select auswählen ob man nur Spiele oder auch Speicherstände oder alle Dateien anzeigen möchte.
Die Schriftfarben und Hintergrundbilder lassen sich durch Skins austauschen. Allerdings finde ich, dass YSMenu kein schöner Kernel ist.

5. Kompatibilität

Das originale DSTT Menü wird lange nicht mehr weiterentwickelt und hat dementsprechende Kompatibilitätsprobleme. Das gilt allerdings nicht für YSMenu mit den Updates von RetroGameFan, das mit mehr oder weniger allen Spielen kompatibel sein sollte und sogar problemlos das EZ-Flash 3in1 Expansion Pack unterstützt. Die Homebrew Kompatibilität ist nicht ganz so gut aber nichtsdestotrotz akzeptabel.
Diese Karte ist nicht ohne Workarounds mit DSi oder 3DS Konsolen kompatibel. Auf einem 3DS kann man sie mit einer Custom Firmware und "NTR Launcher" nutzen.

DS ROM Kompatibilität (YSMenu)
- Metroid Prime Pinball: Keine Probleme
- Bibliothek der klassischen Bücher: 
- Easy Piano: Keine Probleme
- Fast Food Panic: Keine Probleme
- Lego Fluch der Karibik: Keine Probleme
- Lego Rockband: Keine Probleme
- Trackmania Turbo: Keine Probleme
- Transformers Autobots: 
- Pokemon Schwarze Edition 2: Keine Probleme
- Wall-E: Keine Probleme

Homebrew Kompatibilität (YSMenu)
- DiagnoSe: Return to Menu funktioniert nicht
- DSCraft (FAT): Keine Probleme
- DSCraft (NITRO): 2 weiße Bildschirme
- Colors DS: Keine Probleme
- DSOrganize: Keine Probleme
- EverlastingTH: Keine Probleme
- Scribble Jump: Keine Probleme
- World of Sand DS: Keine Probleme
- Brick Breaker V1.0: Keine Probleme
- Operation Libra: Keine Probleme
- OpenTTD: Keine Probleme
- Spider Solitaire: Keine Probleme

6. Schlussergebnis

Mit dieser Karte bekommt man eine solide aber sehr grundlegende Karte, welche kein schönes Interface hat. Es werden mit YSMenu zwar fast alle Spiele unterstützt, aber es gibt kaum Extrafunktionen und mit dem DSi oder 3DS läuft die Karte auch nicht ohne weiteres.

Positiv:
-Günstig
-Gute Spielekompatibilität
-Stege zwischen allen Kontakten
-Unterstützt FAT32, Softreset und automatisches DLDI Patchen

Negativ:
-Unterstützt ohne Tricks nur DS/ DS Lite
-Bricking Code in offiziellem Kernel
-Offizieller Kernel nicht mit neueren Spielen kompatibel
-Unterstützt kein RTS (Real Time Save)

Donnerstag, 26. Dezember 2019

8BitDo Wireless USB Adapter Review


Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Verpackung und Inhalt
3. Qualität der Hardware
4. Benutzung
5. Kompatibilität
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Es gibt mit jeder neuen Konsolengeneration auch neue Controller. Das kann entweder wie von der Wii auf die Wii U gut gehen sodass man seine alten Controller weiter verwenden kann oder auch nicht so gut - als Beispiel von der Wii U auf die Nintendo Switch, die (bis auf den Gamecube Adapter) keinen der offiziellen Wii U Controller unterstützt. Damit man nicht für jede Konsole und jede Generation einen neuen Controller kaufen muss hat 8Bitdo einen speziellen Bluetooth USB Dongle entwickelt. Er übersetzt gängige Controllerprotokolle damit auch andere Konsolen die Eingaben erkennen können. In der Praxis heißt das, dass man zum Beispiel einen Wii U Pro, einen XBox One S oder einen Dualshock 4 Controller mit der Nintendo Switch, einem PC oder der PS4 verbinden kann.
Dieses Review wurde zur Firmware ... geschrieben und wird aktualisiert wenn es umfassende Neuerungen geben sollte. Ich habe diesen Controller bei Amazon bestellt.

Offizielle Funktionen (von der Amazon Produktseite; frei ins Deutsche übersetzt):
- Zur Verwendung von PS4, PS3, Wii Mote, Wii U Pro drahtlos mit der Nintendo Switch. Unterstützt DS4 Bewegungs- und Vibrationsfunktionen.
- Zur Verwendung von 8Bitdo Controllern, Nintendo Switch Pro, Nintendo Switch Joy-Cons, PS4, PS3, Wii Mote, Wii U Pro und weitere, drahtlos, mit Windows PCs, Macs, Raspberry Pi, Laptops, Tablets.
- Verbinde den Adapter einfach mit deinem drahtlosen Controller um eine äquivalente drahtlose Erfahrung wie auf all den besten Plattformen zu bekommen.
- Drahtloses Bluetooth, kein lag.
- AKTUALISIERE AUF DIE AKTUELLE FIRMWARE AUF SUPPORT.8BITDO.COM

2. Verpackung und Inhalt



Die Pappverpackung des Adapters ist ungefähr so groß wie eine Box in die beide Joy Con Controller der Nintendo Switch nebeneinander passen würden. Auf der Vorderseite gibt es ein großes Produktbild und eine Liste mit den unterstützten Platformen. Letzteres steht auch auf der linken und rechten Seite der Box. Die Rückseite enthält die nötigsten Informationen um schnell mit dem Adapter durchzustarten und eine Liste von unterschiedlichen Controllern: 8BitDo Bluetooth Controller und Arcade Sticks, Xbox Bluetooth Controller, DualShock 3, DualShock 4, DualShock 4 Pro, Wiimote, Wii U Pro, Switch Joy-Cons und Switch Pro. Es werden außerdem XBOX One S und XBOX One X Controller unterstützt (keine originalen XBox One oder XBox One Elite Controller weil die keinen Bluetooth Chip haben).
In der Packung ist eine Plastikeinlage, die den Dongle enthält. Auf ihm klebt ein Hinweis darauf, dass man die Option "Kabelverbindung Pro Controller" in den Nintendo Switch Systemeinstellungen aktiviert hat wenn man den Dongle mit einer Nintendo Switch Konsole verwenden möchte.

3. Qualität der Hardware


Der Dongle selbst ist in einem rot-braunen Farbton gehalten und hat das Muster von einer Backsteinwand. In der Mitte prankt ein 8Bitdo Logo. Es gibt auch eine graue Ausführung die über die Funktionen dieser Variante hinaus mit der PSX Mini kompatibel ist. Der Plastikmantel fühlt sich allerdings relativ dünn und eher billig an.
Von unten gibt es eine münzförmige Ausprägung. Dabei handelt es sich um die SYNC-Taste um Controller mit dem Dongle zu verbinden. Unter der Hülle befindet sich neben der Taste eine LED, die durch die Hülle durchscheint. Außerdem kann man an der Oberseite die Kappe entfernen um an den USB-A Anschluss zu gelangen.
Leider ist der Dongle größer als normale USB Anschlüsse sodass er ohne Verlängerung oder Hub meistens zwei USB Anschlüsse vom Nintendo Switch Dock belegt.

4. Benutzung

Ich denke viel einfacher als sie aktuell ist kann man die Benutzung eines Adapters mit dieser Funktion nicht machen. Eine kleine Ausnahme bildet der Dualshock 3 Controller.

Gamepad pairen

Da die Gamepads von 8Bitdo sich eigentlich alle von Haus aus mit den kompatiblen Systemen verbinden lassen werde ich nur darauf eingehen wie man Controller mit dem Adapter verbinden kann, die nicht von 8Bitdo sind.
Zu Beginn sollte man den Dongle in einen USB Anschluss stecken und sicherstellen, dass die Batterien des Gamepads, das man verbinden möchten, nicht leer sind. Jetzt muss die SYNC-Taste von dem Adapter gedrückt werden sodass die LED zu blinken beginnt. Danach muss man je nach Gamepad einen der folgenden Schritte tun.
Dualshock 4: Drücke und halte die PS und Teilen-Tasten bis die Lichtbar doppelt aufblitzt. Warte bis die LED vom Adapter dauerhaft blau ist und die Lichtbar an bleibt.
XBOX One S/X: Drücke die XBox-Taste vom Gamepad bis sie dauerhaft leuchtet oder blinkt. Drücke dann die SYNC-Taste bis die Lampe blinkt. Warte bis beide LEDs des Adapters dauerhaft leuchten.
Wii U Pro: Drücke die SYNC-Taste des Wii U Pro Controllers. Warte bis die LED des USB Adapters dauerhaft blau leuchtet und die 1. LED des Controllers an bleibt.
Dualshock 3: Lade das 8Bitdo USB Adapter Tool für PC und MAC herunter und führe es aus. Drücke die SYNC-Taste des Adapters während du ihn in den PC steckst. Verbinde den DS3 Controller über USB mit dem PC und drücke die "Pair"-Taste in der Software. Danach kannst du den USB Adapter in das Zielsystem stecken und die PS Taste auf dem PS3 Controller drücken um ihn einzuschalten.
Wii Mote: Drücke die SYNC-Taste der Wii Fernbedienung. Warte bis die LED des USB Adapters dauerhaft blau leuchtet und die LED 1 der Wii Mote an bleibt.
Nachdem ein Controller verbunden wurde sollte er sich beim nächsten Start automatisch mit dem Adapter verbinden.

Konsole wechseln

Wenn man den Adapter nicht an der Switch sondern am Computer oder an einer XBOX (360?) verwenden möchte reicht es, auf einem verbundenen Controller während sowohl Dongle, als auch Konsole an sind, SELECT und STEUERKREUZ HOCH für 3 Sekunden zu halten. Um in den D-Input Modus für den Raspberry Pi zu wechseln kann man neben SELECT die STEUERKREUZ-LINKS-Taste für 3 Sekunden gedrückt halten. MacOS Nutzer müssen im Gegensatz zur linken Taste die rechte für 3 Sekunden drücken.

5. Kompatibilität

Ich finde es etwas schade, dass die Wii U nicht unterstützt wird. Dafür soll der Dongle mit einer PS4 laufen; testen konnte ich das mangels einer PS4 nicht. Es sind übrigens nicht alle Features der Controller in allen Modi verfügbar: Rumble funktioniert zum Beispiel nur im Switch und im PC Modus.
Die Verbindung funktionierte meist ganz gut, es kann allerdings passieren dass die Reaktionszeit manchmal etwas länger dauert als sonst.

Nintendo Switch Modus:
XBox One S Controller: Tasten sind wie bei Nintendo Controllern
Wii U Pro Controller: Keine Probleme
WiiMote: Rumble funktioniert nicht, Gyrosteuerung funktioniert nicht, sehr wenige Tasten, Lautsprecher geht nicht
WiiMote + Nunchuck: Die Nachteile der WiiMote (jetzt aber mit mehr Tasten) + "C" Taste im Turbo Modus

PC Modus (XInput):
XBox One S Controller: Keine Probleme
Switch Pro Controller: Controller hat keinen Ausschalter, sonst keine Probleme
Wii U Pro Controller: Keine Probleme (Tasten sind wie bei XBox Controllern)


6. Schlussergebnis

Wer diesen Dongle kauft wird ungefähr wissen was er erwarten kann und das kann man auch im großen und ganzen erwarten. Ab und zu kommt die chinesische Herkunft durch wenn er mal nicht ganz so will wie man es möchte. Deshalb würde ich ihn eher als Zweitcontroller im Fall von Besuch als als Hauptcontroller empfehlen. Die meisten negativen Punkte sind sowieso eher Spitzfindigkeiten, die für die meisten Spieler vermutlich nicht sehr wichtig sind.

Positiv:
Kompatibel mit vielen Controllern (Wii U Pro, Wii Mote, DS4, DS3, Xbox one S/X (nur per Bluetooth), Bluetooth Gamepads von 8BitDo)
Schickes Design
Funktioniert meistens problemlos
Sehr einfache Bedienung
Hersteller, der das Produkt nach Release mit Softwareupdates unterstützt
Günstig

Negativ:
Nicht mit Wii oder Wii U Konsolen kompatibel
Erlaubt nicht das Rekonfigurieren von Tasten
Unterstützt keine USB Controller
Wii Mote hat kein Rumble
Keine Tonübertragung
Ziemlich groß; kann USB Anschlüsse blockieren
Verbindung mit PS3 Controller etwas umständlich
Man benötigt einen Dongle pro Controller


Würde ich den Adapter mit dem Wissen erneut kaufen?
Ja

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Weihnachtsgrüße

Nachdem ich jetzt knapp ein Jahr nichts mehr gepostet habe ist es doch an der Zeit mal wieder einen neuen Spoiler rauszuhauen.
Aber zuerst möchte ich allen noch schöne verbleibende Weihnachten wünschen und hoffe, dass ihr gutes Essen bekamt, bekommen werdet und selbiges für die Geschenke gilt.
Aber nun zu dem eigentlich interessanten: den Spoilern.
Zuerst gibt es ein Review, das quasi fertig ist - aber seit Monaten auf meinem Computer chillt. Dabei handelt es sich um ein Review zum 8Bitdo Wireless USB Adapter. Das Problem bei dem Dongle ist, dass es viele verschiedene Konfigurationsmöglichkeiten gibt die ich alle vor dem Review testen wollte.

Das ist allerdings nicht alles. Mich hat mal wieder ein Paket erreicht. Diesmal nicht aus China aber fast genau so gut von Shop01media, die insbesondere für alte Flashkarten ein umfangreiches Sortiment haben.
Leider ziemlich lange im Versand und durch die Post wohl auch etwas misshandelt ist es endlich fast einen Monat nach der Bestellung angekommen. Ich entschuldige mich für die Blurry Bilder - aufgrund der Weihnachtstage habe ich aktuell keinen Zugriff zu meinem normalen "Aufnahmeequipment".
Das ist der Inhalt. Viele alte Sachen und sogar ein paar Goodies die ich nicht bestellt habe (und im Fall des PS2 Gamepad Plastiks auch nicht brauche weil ich keinen PS2 Controller habe). Ich hoffe nur, dass Shop01media finanziell klar kommt.

Außerdem könnten noch weitere News/ Berichte zu Dingen, die in der Homebrew Szene passieren, kommen.

Donnerstag, 14. Februar 2019

Projekt: Nintendo DS Lite als Gamepad für den PC

Schon von Anfang an war es bei Erstellung dieses Blogs nicht das Ziel nur Reviews und News zum Thema Homebrew zu bringen, sondern es sollten die Konsolen auf eine positive, DIY-Art zweckentfremdet werden. Leider sind solche Projekte immer recht zeitaufwändig und häufig nicht einfach umzusetzen, weshalb es erst jetzt zu einem richtigen DIY Projekt kommt.
Die erste und einfachste Modifikationsmöglichkeit wenn man an Konsolen denkt sind zumindest bei mir Controller.

Inspirationen

Wie es sich für ein gutes Projekt gehört gab es einige Inspirationsquellen für dieses Projekt. Einerseits den Youtubekanal Insert Controller Here, der alle möglichen Gegenstände zu Controller zweckentfremdet (zum Beispiel Mayonnaise) und zum anderen InsideGadgets Wireless Gameboy Controller mit dem man Gameboys und Gameboy Advances als Controller für einen Computer umfunktionieren kann (über die GBA Cartridge auch DS und DS Lite Konsolen - allerdings fehlen einige Tasten).

Die Theorie

Dadurch, dass ich noch eine DSerial EDGE herumfliegen habe war der Plan relativ schnell vorhanden. Die DSerial EDGE schickt die gedrückten Tasten über eine UART-Verbindung zu einem Microcontroller, der dann als Gamepad für den Computer erscheint; sozusagen als "UART zu Gamepad" Converter.

Zuerst war der Plan einen Digispark Microcontroller mit einem ATTINY85-Chip zu verwenden. Hier hat sich allerdings das Problem herausgestellt, dass er neben den USB Anschlüssen kein zweites in Hardware implementiertes UART Interface hat wodurch es per Software emuliert werden müsste. Dies birgt ein weiteres Problem: die Digispark SoftwareSerial Library ist nicht ohne Veränderungen mit der DigiSpark Joystick Library kompatibel. Deshalb wurde diese Idee verworfen.
Der nächste (und schlussendliche) Microcontroller, der verwendet wurde, ist ein arduinoartiger Pro Micro Chip, der auf dem Leonardo basiert aber etwas kleiner ist. Dementsprechend sollte auch ein Arduino Leonardo oder ein Arduino Micro nutzbar sein.
Nachdem dieses Problem gelöst war ist die Hardware ziemlich trivial. Die DSerial EDGE wird über 2 UART Pins und den Ground mit dem Pro Micro verbunden; der Pro Micro über USB mit dem PC. Da der Pro Micro mit 5V läuft, die DSerial EDGE allerdings nur mit 3V3, kann man noch einen Spannungswandler einbauen.

Als nächstes kam die Frage wie das Protokoll aussehen soll. Wann werden welche Daten gesendet? Benötigt man eine Sequenznummer oder eine Prüfsumme?
Nach einigem Probieren habe ich mich für folgendes Protokoll entschieden:
Ein übertragener Byte besteht aus einer Art Sequenznummer (4 Bit) und den eigentlichen Daten (4 Bit). Die Sequenznummer gibt allerdings nicht die richtige Reihenfolge der Pakete vor sondern nur die Tasten für die die Daten sind. Jedes Datenbit steht für den Zustand einer Taste: 0 bedeutet nicht gedrückt, 1 bedeutet gedrückt. Es gibt insgesamt 4 unterschiedliche Byte
Sequenznummer 0000: Steuerkreuz, also RIGHT, UP, LEFT und DOWN
Sequenznummer 0001: A, B, X und Y
Sequenznummer 0010: L, R, START und SELECT
Sequenznummer 0011: TOUCHSCREEN (1 bedeutet der Bildschirm wird berührt)

Der Arduino unterscheidet anhand der Sequenznummer zwischen drei Fällen: Wenn die Nummer 0, also das Steuerkreuz ist, dann werden die übertragenen Bit als Joystick interpretiert (der nur digitale Abtastung hat). Bei 1 und 2 werden die Eingaben ganz gewöhnlich als Tasten interpretiert. Da der Touchscreen nur eine einzige Taste hat lässt sich nicht die vorherige Funktion verwenden; 3 hat also auch einen eigenen Fall.

Die Praxis

Bisher werden immer alle Tasteninformationen nacheinander übertragen. Dadurch werden die Sequenznummern etwas unnötig aber fehlerhafte Übertragungen fallen nicht so stark ins Gewicht weil die Daten direkt danach noch einmal übertragen werden.
Dadurch, dass der Arduino für den Computer als Joystick erkannt wird, ist keine Installation am Computer notwendig. Selbiges gilt für den DS - er muss nur mit der DSerial EDGE kompatibel sein (DSi Konsolen werden damit ausgeschlossen und 3DS Konsolen benötigen Softwarepatches).
Den Quellcode von der DS Anwendung findest du hier und hier gibt es den Quellcode für den Pro Micro. Du solltest dich allerdings etwas mit der binären Darstellung auskennen um ihn zu verstehen (was bewirken Bitverschiebungen, Multiplikationen und Divisionen mit vielfachen von 2, wie funktioniert das logische OR und wie funktioniert das logische AND).
Damit man den DS etwas freier bewegen kann habe ich das Breadboard an den DS geklebt.

Ausblick auf die Zukunft

Wenn man sich das Protokoll genauer anschaut sieht man, dass zwei Bit der Sequenznummer nicht verwendet werden. Genau so wird erst ein Datenbit für den Touchscreen verwendet. Dadurch könnte man vielleicht mehrere Optionen auf dem Touchscreen verwirklichen; zum Beispiel einen "Joystick" wie bei einem Gamepad und/oder einige weitere Tasten für die Schultertasten etc. Außerdem könnte man die tatsächliche Position auf dem Touchscreen übertragen (zum Beispiel für Emulatoren).
Eine andere Idee wäre über den GBA Slot und/oder die freien Pins von der DSerial EDGE weitere Funktionen bereitzustellen, zum Beispiel Rumble oder Bewegungssteuerungen.
Bisher werden auch noch keine Daten vom Arduino an die DSerial EDGE übertragen. Eine Bildschirmübertragung, die vielleicht naheligt, wird allerdings nicht implementiert. Dazu wäre ein eigener Treiber notwendig - die PC-Seite wäre nicht mehr "Plug and Play".
Ob oder wann das umgesetzt wird ist allerdings nicht sicher. Ich habe nämlich noch viele andere Ideen für Projekte ;)

Mittwoch, 2. Januar 2019

Sky3DS Plus Review (sky3dsplus.net)

Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Packung und Inhalt
3. Qualität der Karte
4. Installation und Benutzung
5. Kompatibilität
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Um 3DS ROMs abzuspielen gibt es viele Optionen. Custom Firmwares aus der Community deren Installation etwas umständlicher ist, "alte" Flashkarten die eine eigene Custom Firmware benötigt haben (zum Beispiel die Gateway 3DS) und "neue" Flashkarten wie die Sky3DS oder die Stargate 3DS, die dem 3DS vorgaukeln ein tatsächliches physisches Spiel zu sein. Wechseln kann man das Spiel dabei mit zwei physikalischen Tasten an der Cartridge.
Die Flashkarte, die wir uns heute anschauen, ist nur noch unter einem Namen bekannt. Aber das war nicht immer so: früher gab es die gleiche Karte unter vielen Namen. Sky3DS, QQ3DS, R5SDHC und K3DS. Der Grund dafür war, dass die tatsächliche Hardware von einer unbekannten Firma hergestellt wird, die die "Rohlinge" an Onlineshops verkauft hat welche sie dann gebrandet und vermarktet haben. Deshalb gab es bis auf Verpackung und Tastenfarbe keine Unterschiede zwischen den Karten - funktionstechnisch waren alle gleich. Mit der Zeit hat sich allerdings nur die Sky3DS gehalten - die anderen Karten sind heutzutage nicht mehr verfügbar.
Seit den ersten Karten des Herstellers, der damals noch unter sky3ds.com erreichbar war, hat sich vieles getan. Man braucht keine extra Software mehr um Spiele auf die Karte zu kopieren, es gibt kein Limit von maximal 10 Spielen pro Karte mehr und inzwischen gibt es zwei Tasten sodass man nicht nur nach vorne, sondern auch zurück navigieren kann. Außerdem gibt es jetzt ein sogenanntes SkyDock als Zubehör, dessen Funktionen wir uns später genauer anschauen werden.
Der Artikel wurde mir freundlicherweise von dgchips.com bereitgestellt. Vielen Dank dafür!

Offizielle Funktionen (von der offiziellen Website, frei aus dem Englischen übersetzt):
- Enthält alle Funktionen der Sky3DS
- Plug & Play, einfach zu benutzen, kein weiteres Setup an der Konsole
- Spiele werden direkt per Download aus dem eShop aktualisiert
- Kostenlose Updates der Firmware, keine Angst vor Konsolen Bricks
- Wechseln der Spiele mit zwei orangen Tasten
- Kompatibel mit anderen 3rd party Homebrew Anwendungen
- AP Checks gelöst. Firmware aktualisierbar

2. Packung und Inhalt


Erstaunlicherweise hat nur die Flashkarte selbst eine Verpackung; SkyDock und MicroUSB Kabel werden lose in der Post verschickt. Das könnte daran liegen, dass bei der Flashkarte die höchste Gefahr besteht, dass etwas kaputt geht. Dementsprechend benötigt sie den meisten Schutz.
Die Verpackung ist eine einfache Hülle aus Plastik, die von Pappe umrahmt ist. Die Plastikschale kann man aufklappen um die Karte zu entnehmen ohne die Verpackung zu beschädigen. Auf die Pappe sind geklaute Bilder von Spielen, Filmen o.ä. gedruckt; der Aufdruck hat sich in den vergangenen Jahren mehrmals verändert. Außerdem befindet sich die Produktbezeichnung Sky3DS+ auf der Verpackung. Hinweise zur Entsorgung, ein CE Symbol, einen Barcode oder eine Liste mit den Funktionen der Karte befinden sich nicht auf der Packung.
Das weiße MicroUSB aus dem Lieferumfang ist nur sehr kurz aber es hat eine ausreichende Dicke. Ich würde davon ausgehen, dass es nicht allzu schnell kaputt geht.

Der Dritte im Bunde, das SkyDock, wird von einer harten Hülle aus mattem Plastik umrandet. Es fühlt sich nicht sehr hochwertig aber dafür relativ stabil an. Zusammengehalten wird es von 4 Schrauben. Außerdem gibt es einen Aufkleber auf dem der Name des Gegenstandes steht. Die Vorderseite enthält zwei Schlitze, in die Cartridges eingeführt werden können.

3. Qualität der Karte


Auf der Flashkarte selbst klebt ein großer Aufkleber mit dem Schriftzug "Sky3DS+", der URL "www.sky3dsplus.net" und weiteren geklauten Bildern. Der glänzende Sticker ist relativ glatt. Trotzdem kann man darunter leicht einige elektrische Chips erfühlen. Das Plastik der Karte hat fast den exakten Farbton wie der von originalen 3DS Spielen - nur das Nintendo Logo fehlt. Es ist sehr flach und leicht milchig durchsichtig. Wie 3DS Spiele hat auch diese Karte einen Knubbel damit man sie nicht in ältere DS Systeme schieben kann.
Neben dem MicroSD Kartenschlitz auf der Oberseite gibt es dort noch zwei orangefarbene Tasten. Mit ihnen kann man das Spiel, das der 3DS liest, ändern. Sie wirken halbwegs stabil; insbesondere im direkten Vergleich mit den Tasten der Stargate 3DS - allerdings sind sie etwas kleiner. Die linke Seite ziert ein MicroUSB Anschluss, in den das mitgelieferte MicroUSB Kabel passt. Von der Rückseite aus fallen die recht langen Kontakte auf, die alle mit Stegen getrennt sind. Dies ist gut um Kontaktprobleme zu vermeiden.
Leider ist die Sky3DS Plus Flashkarte festgeklebt sodass ich keine Bilder der Leiterplatte machen kann ohne sie zu beschädigen. Anders sieht es hingegen bei dem SkyDock aus; soweit ich es sehen kann sind dies sogar die weltweit ersten Bilder der Leiterplatte von dem SkyDock. Der Blick ins Innere bestätigt die Behauptung, dass es sich um eine schwarze Hülle handelt, in der zwei zusammengelötete 3DS Kartenslots sind. Davon abgesehen gibt es einige Widerstände und Kondensatoren.


4. Installation und Benutzung

Firmware aktualisieren
Als Erstes sollten wir schauen ob überhaupt ein Firmware Update für die Karte notwendig ist. Dafür kann man eine leere MicroSD Karte in die Flashkarte tun und die Flashkarte in den 3DS stecken. Nun sollte sich auf der SD Karte eine settings.txt-Datei befinden. Wenn man sie öffnet gibt es dort die Zeile "FIRMWARE_VERSION=", hinter der eine Nummer steht. Sollte die Zahl kleiner als 140 sein, dann ist ein Firmware Update empfohlen - zumindest wenn du in der Zukunft das SkyDock benutzen möchtest. Es wird außerdem dringend empfohlen Updates von einer MicroSD Karte aus auszuführen, die in FAT32 formatiert ist.
Jetzt können wir das aktuelle Update von der Sky3DS Website herunterladen: auf dieser Seite gibt es die aktuelle Sky3DS+ Firmware. Dann kann man das Update in das Hauptverzeichnis der eben erwähnten MicroSD Karte kopieren. Als Nächstes kann man die MicroSD in die Sky3DS+ tun und sie über den MicroUSB Anschluss mit einem Computer verbinden. Daraufhin sollte die LED für einige Sekunden rot leuchten und danach für einige Sekunden grün blinken. Sobald das Licht erlischt wurde die Sky3DS+ erfolgreich aktualisiert.
HINWEIS: Enterne nicht das USB Kabel oder die SD Karte während die Karte aktualisiert wird! Es könnte die Flashkarte beschädigen!
Als letztes solltest du noch die firmware.bin von der SD Karte in der Flashkarte löschen.
Wenn du keinen MicroSD Kartenleser hast, dann kannst du die Sky3DS Plus über das mitgelieferte USB Kabel mit dem PC verbinden. Sie funktioniert in diesem Fall als normaler MicroSD Reader.

Spiele ausführen
Um 3DS Spiele offline zu spielen müssen wir jetzt nur noch die .3DS ROMs auf die SD Karte der Flashkarte kopieren und das Modul danach in die Konsole stecken. Nun kann man mit den orangefarbenen Tasten das Spiel, das der 3DS gerade liest, wechseln. Dabei muss beachtet werden, dass es verschlüsselte und unveränderte 3DS ROMs sein müssen. Die Sky3DS tut so, als ob sie ein normales Spiel wäre und dementsprechend können nur ROMs von Spielen ausgeführt werden, die der 3DS ohne Tricks lesen würde. Veränderte Spiele (also zum Beispiel eShop Spiele, die zu einer 3DS ROM konvertiert wurden) können nicht mit der Karte abgespielt werden. Spiele aus einer anderen Region können auch nicht ohne weitere Tricks wie zum Beispiel eine Custom Firmware ausgeführt werden. Die Sky3DS+ hat im Gegensatz zur originalen Sky3DS kein maximales Spielelimit.
Bei vielen Spielen kann das ganze Tastendrücken dröge werden. Man kann die Taste ohne dass das nächste Spiel im 3DS Menü angezeigt wird drücken um schneller zu wechseln. Dabei sollte man nicht währenddem ein Spiel ausgeführt auf die Tasten kommen, da das für den 3DS so ist als wenn eine Cartridge mitten im Spiel entfernt wurde.
Die Speicherstände werden auf der MicroSD Karte in der Flashkarte gesichert. Damit werden sie "mitgenommen" wenn man die Karte in einen anderen 3DS steckt.

Homebrew ausführen
Da die Sky3DS+ ein echtes, physisches Spiel "emuliert" kann sie nicht ohne weiteres Homebrew ausführen. Man kann allerdings ROMs von Spielen, die einen für Homebrew nutzbaren Exploit haben, auf die Karte laden. Ein Beispiel dafür ist "Cubic Ninja", in dem es den bekannten NINJHAX Exploit gibt. Man muss lediglich einige Daten auf die SD vom 3DS kopieren und einige QR Codes einscannen um den Homebrew Launcher auszuführen.

Mit dem SkyDock 3DS Spiele kopieren

Wenn die Sky3DS Plus auf der aktuellen Version ist und man ein SkyDock besitzt, dann kann man mit der Karte sogar die CardID, den Speicherstand und ein Abbild von einem realen Spiel erstellen. Die CardID kann später verwendet werden um mit ROMs online zu spielen.
Zuerst muss man die Sky3DS Plus und ein echtes Spiel in das Sky Dock schieben. Hier sollte aufgepasst werden, dass der USB Anschluss der Sky3DS frei bleibt. Als nächstes kann man schon die Sky3DS über ein MicroUSB Kabel mit einem Computer oder einer anderen USB Spannungsquelle verbinden. Die blaue LED sollte aufblitzen und auf der SD Karte befindet sich jetzt eine savekeys.txt Datei, die den privaten Header des Spiels enthält. Wenn man jetzt kurz auf eine orange Taste drückt, dann sollte kurz ein rotes Licht aufblitzen. Jetzt sind zwei neue Dateien auf der SD: eine .CFG und eine .SAV. Ersteres enthält spezifische Informationen zur Cartridge (Cart ID, Flash ID etc). Die .SAV Datei ist eine Kopie des Speicherstands von dem Spiel, der mit der Sky3DS Plus kompatibel ist. Man kann also Backups an dem Punkt wo man mit einer echten Cartridge war weiterspielen.
Als letztes gibt es die Option Spiele zu kopieren, also ROMs zu erstellen. Dafür muss man die orange Taste so lange drücken bis die rote LED aufblinkt. Innerhalb einiger Minuten sollte sich die Farbe zu grün ändern. Sobald die LED aus ist sollte sich eine .3ds Datei auf der MicroSD Karte befinden. Es ist die Kopie des Spiels. Solange die LED leuchtet solltest du auf keinen Fall das USB Kabel abziehen oder eine Cartridge aus dem Dock entnehmen.
Die Zeit wie lange das Kopieren dauert hängt vom Spiel ab. Je größer das Spiel, desto länger dauert es. Unter Umständen muss man sich schon mal eine halbe Stunde oder länger gedulden.
In der Praxis funktioniert dieses Feature nur mittelmäßig gut. So konnte ich zum Beispiel keine 4GB großen Spiele getrimmt auf eine FAT32 MicroSD Karte dumpen.

Online spielen
Um 3DS Spiele, deren Cartridge man besitzt, online zu spielen, reicht es, die Cartridge und die .CFG Datei mit dem SkyDock zu dumpen (siehe "Mit dem SkyDock 3DS Spiele kopieren"). Jetzt sollte man mit dem Backup problemlos online spielen können. Allerdings ist es nicht empfohlen gleichzeitig mit der originalen Cartridge und einem Backup über das Internet zu spielen - es könnte in einen Bann resultieren. Außerdem werden die Eigenschaften des Spiels verändert sodass Speicherstände, die andere bzw. keine Headerinformationen haben, nicht mehr geladen werden können.
Damit wir auch andere ROMs online spielen können müssen wir als nächstes die settings.txt Datei auf der MicroSD Karte öffnen und folgende Zeile hinzufügen: "CREATE_PER_GAME_SETTINGS=1". Wenn du jetzt das Spiel, das du online spielen möchtest, mit der Sky3DS Plus startest, sollte sie eine .CFG-Datei erstellen. Sie hat den gleichen Namen wie die .3DS ROM.
Jetzt brauchen wir die .CFG Datei von dem Spiel, das wir gedumpt haben. Die können wir öffnen und die ersten 32 Buchstaben bzw. Ziffern kopieren. Die müssen wir in der .CFG Datei von dem Spiel, das wir online spielen wollen, einfügen. Danach sollte man das Spiel schon online spielen können. Sollte es nicht funktionieren kann man die Speicherdatei von dem Spiel, das man online spielen möchte, löschen. Das sollte das Problem beheben.

Weitere Optionen
Die Karte erstellt automatisch eine Datei mit dem Namen "settings.txt" auf der MicroSD Karte, wenn noch keine vorhanden ist. Neben der Option "Firmware_VERSION", die wir bereits verwendet haben, gibt es folgende Einträge:
DEFAULT_GAMESAVE_KEY: Der GAMESAVE_KEY wurde schon bei dem letzten Punkt erklärt. Hierbei handelt es sich um den Standardwert dafür
HIGH_SPEED_ENABLED: vermutlich eine Option um höhere Geschwindigkeiten freizuschalten. Ich habe keine offiziellen Informationen zu dieser Option gefunden
ACTIVITY_LED_COLOR: mit dieser Option kann eingestellt werden welche LEDs normalerweise leuchten sollen. Der Standartwert ist 000000. Je nach Farben die man aktivieren möchte kann man die linken, die mittleren oder die rechten beiden Doppelnullen durch FF ersetzen. Ein Beispiel wäre FF00FF
EEPROM_LED_COLOR: die hier eingestellten LEDs leuchten wenn auf den EEPROM der Flashkarte zugegriffen wird
SD_LED_COLOR: als letzte Option kann man die Farben für SD Zugriffe einstellen

Stromverbrauch
Diese Karte wirbt nicht mit einem "niedrigen Stromverbrauch". Da die Konkurrenz, also die Stargate 3DS, das allerdings tut wurde diese Karte auch einem Test unterzogen um zu schauen welche Karte länger durchhält. Den kompletten Testaufbau kann man übrigens im Stargate 3DS Review nachlesen. Der Test ist natürlich ziemlich fehleranfällig und nur ein bestimmter Fall. Er sollte höchstens als Richtwert verstanden werden.
In meinem Test hat die Sky3DS Plus ca. 151 Minuten (9030 Sekunden) durchgehalten. Damit liegt sie zwischen der Stargate (131 Minuten) und einem echten Spiel (162 Minuten); die Sky3DS Plus hat also weniger Energieverbrauch als die Stargate wodurch man länger ohne zwischendurch aufzuladen spielen kann.

5. Kompatibilität

Kurz gesagt: die Sky3DS Plus sollte mit jedem 3DS Spiel laufen.

3DS ROM Kompatibilität
- Cubic Ninja: Keine Probleme
- Ridge Racer 3D: Keine Probleme
- Sonic Generations: Keine Probleme
- The Legend of Zelda: Ocarina of Time 3D: Keine Probleme
- The Legend of Zelda: Majora's Mask 3D: Keine Probleme
- Fireemblem Warriors (nur New 3DS): Keine Probleme
- Lego City Undercover - The Chase begins: Keine Probleme
- Lego Friends: Keine Probleme
- Mario Kart 7: Keine Probleme
- Transformers Prime The Game: Keine Probleme
- Bravely Second: Keine Probleme
- Shovel Knight: Keine Probleme
- Xenoblade Chronicles 3D (nur New 3DS): Keine Probleme
- Landwirtschaftssimulator 2012: Keine Probleme
- Landwirtschaftssimulator 2018: Keine Probleme (möglicherweise mehr Slowdowns)
- Pokemon Super Mystery Dungeon: Keine Probleme
- Pokemon Ultra Sonne: Keine Probleme (MicroSD muss in exFAT formatiert sein)
- New Super Mario Bros 2: Keine Probleme
- Spy Hunter: Keine Probleme
- Super Smash Bros for 3DS: Keine Probleme

6. Schlussergebnis

Alles, was diese Karte macht, tut sie so wie sie es soll. Viele Extrafeatures gibt es leider nicht, insbesondere kann die Karte nicht für NTRBoot genutzt werden, aber das SkyDock ist eine praktische Ergänzung. Ob sich die Karte allerdings lohnt hängt vom Fall ab. Heutzutage sind kostenlose Custom Firmwares aus der Community sehr leicht zu bedienen sodass sich die Sky3DS Plus nur lohnt wenn man keine Custom Firmware installieren möchte; zum Beispiel weil man in offiziellen Tournaments spielt, in denen gemoddete Konsolen verboten sind.

Positiv:
- Unterstützt alle 3DS Spiele & Konsolen
- Spiele können online gespielt werden
- Lange Kontakte, Stege zwischen allen Kontakten
- Sehr einfach zu benutzen
- Unterstützt FAT32 und exFAT Dateisystem
- Unterstützt getrimmte ROMs
. Mit USB Kabel und SkyDock sehr umfassender Lieferumfang
- Kein MicroSD Lesegerät erforderlich
- Farbe sehr ähnlich zu echtem 3DS Spiel
- Ermöglicht das Erstellen von Backups von originalen 3DS Spielen
-Geringerer Energieverbrauch als bei der Stargate 3DS

Negativ:
- Relativ teuer
- Unterstützt kein NTRBoot um Custom Firmwares zu installieren
- Unterstützt nicht direkt Homebrew
- Dumpen von Spielen relativ fehleranfällig

Noch einmal vielen Dank an dgchips.com für die Bereitstellung der Karte. Der Shop hat übrigens ein Lager innerhalb von Europa sodass man bei Bestellungen die innerhalb der EU versandt werden keine Angst vor dem Zoll haben muss.

Samstag, 29. Dezember 2018

AceNS Review (ace-3ds.com)


Struktur:
1. Überblick (mit offiziellen Funktionen)
2. Packung und Inhalt
3. Qualität des Produktes
4. Installation und Benutzung
5. Kompatibilität
6. Schlussergebnis

1. Überblick

Inzwischen ist nicht nur r4i-sdhc.com mit dem R4S Dongle, sondern auch ein weiteres Flashkartenteam von der DS Szene zur Nintendo Switch rübergeschwappt: das ace3ds.com Team. Früher nur für den Wood-Klon Ace3DS Plus und später mit der Ace3DS X galt das Team immer eher als Low Budget Hersteller, der sogar gerne für "XXX in 1" Cartridges genommen wurde. Dadurch, dass sie nicht unter den ersten RCM Dongles sind hatte dieses Prdukt mehr Zeit für die Entwicklung als die bisherigen Produkte. Ob sich das Image mit dem neuen Produkt, einem RCM Dongle, verbessert und ob sich die zusätzliche Entwicklungszeit gelohnt hat kann man im Folgenden lesen.
Bevor es richtig losgeht möchte ich darauf hinweisen, dass der Dongle nur auf älteren Nintendo Switch Konsolen, die noch nicht von Fabrik aus gepatcht sind, funktioniert. Ob deine Konsole unterstützt wird kannst du hier nachlesen. Grob lässt sich aber sagen, dass alle Konsolen, die vor Juli 2018 gekauft wurden, unterstützt werden sollten.
Vielen Dank an www.elespiel.com bzw. www.spielite.com für die Bereitstellung des Dongles.

Offizielle Funktionen (von der offiziellen Website, frei aus dem Englischen übersetzt):
- Funktioniert mit allen Nintendo Switch Systemversionen
- Unterstützt direkt payload.bin Dateien, bis maximal 6 Payloads
- 3 eingebaute Payloads: ATMOSPHERE, REINX und SXOS, einfach durch Tastendruck wechselbar
- Einfache Handhabung - er wird sofort als USB Flashgerät erkannt wenn mit einem PC verbunden
- Gute Kompatibilität, unterstützt Windows, Mac OS und Linux Systeme
- Firmware aktualisierbar

2. Packung und Inhalt


Im Gegensatz zur Konkurrenz, die eine Pappschachtel verwendet, wird dieser Dongle in einem wiederverschließbarem Döschen aus leicht milchig durchsichtigem Plastik geliefert. Auf der Oberseite ist das "AceNS 3in1" Logo zusammen mit der Produktbeschreibung "Payload.bin loader for NS" und der URL www.ace3ds.com aufgedruckt. Insgesamt macht das Döschen keinen besonders wertigen, aber dafür einen sinnvollen Eindruck, da man es allgemein zum Aufbewahren von Gegenständen verwenden kann. Nachdem man den Verschluss an der Unterseite eindrückt kann man den Deckel aufklappen und es kommen das USB Kabel, der JIG und der RCM Dongle zum Vorschein.

Das recht kurze schwarze USB A zu MicroUSB Kabel richt ziemlich chemisch. Im Gegensatz dazu ist der orangefarbene JIG fast geruchlos. Er hat wie der JIG vom Team Xecuter eine Seite, an der "On" steht und eine an der "Off" steht, aber das Plastik ist etwas grober. Wie alle etwas qualitativeren JIGs hat auch dieser dünne gebogene Kontakte, die schonend für die Pins der Switch sind. Im Gegensatz zu dem Jig von r4i-sdhc.com und dem vom SX Pro verbindet dieser den ersten Kontakt mit dem Zehnten.
Mal von dem Branding abgesehen scheinen sowohl Dongle, als auch Verpackung direkt von "XKit" zu kommen, wo der Dongle für ca. 10€ erhältlich ist.

3. Qualität des Produktes


Kommen wir zum Objekt, um das es eigentlich geht: den AceNS Dongle. Er ist sogar etwas größer als der R4S Dongle aber bietet dafür Kreuzschrauben zum Öffnen. Der MicroUSB Anschluss ist halb mit einem Deckel aus billigem weißen, durchsichtigem Plastik abgedeckt. Die Oberfläche wird von einer Platte aus sich gut anfühlendem dunkel durchsichtigem Plastik abgedeckt. Mit der Fingerspitze kann man die Stellen, an denen das ein Switch Logo, der AceNS Schriftzug, der Text "3in1 Loader" und ein Bildschirm aufgedruckt sind, ertasten. In der Mitte befindet sich des Weiteren eine Taste. Auf der linken Seite gibt es eine Schicht aus blau durchsichtigem Plastik, auf der gegenüberliegenden Seite eine aus orange durchsichtigem Plastik. Die Farben ähneln denen der Joy Cons aus der neonfarbenen Switch Konsole. Ganz unten ist eine weitere Schicht aus dunklem durchsichtigem Plastik, auf der der Schriftzug "www.ace3ds.com" steht. Darüber gibt es eine an den Seiten undursichtige weiße Schicht, die die Seite der Leiterplatte abdeckt. Der USB-C Anschluss, den man in die Konsole steckt, und der MicroUSB Anschluss an der Rückseite um den Dongle zu laden sind hier an der kürzeren Seite. Die ritzen daneben sind mit dunklem, durchsichtigem Plastik abgedeckt.
Richtig fancy wird es in der Dunkelheit. Denn wenn die LED weiß leuchtet, dann scheint sie durch das Plastik an der oberen, der linken und der rechten Seite. Ich persönlich habe eine große Schwäche für bunt leuchtende elektrische Dinge.


Wenn man den Dongle aufmacht fallen einem direkt die beiden 2.7V Superkondensatoren mit je einem Farad auf. Außerdem gibt es auf der Leiterplatte einige ICs deren Zweck ich nicht entziffern konnte und eine ganze Menge anderer Bauteile wie Kondensatoren und Widerstände. Der schimmernde Baustein in einer Reihe mit den beiden größeren ICs könnte ein Kristall zum Halten der Geschwindigkeit beim USB Transfer sein. Insgesamt sind doch einige Teile nicht ganz gerade angeordnet wodurch die Leiterplatte etwas billig wirkt. Es gibt mindestens 10 Testpunkte - einige dafür könnten in der Herstellung für JTAG o.ä. genutzt werden.

4. Installation und Benutzung

Laden des Dongles

Mehr als acht Starts direkt nacheinander hält der Dongle nicht durch und selbst wenn er vollgeladen ist entlädt er sich innerhalb weniger Stunden von selbst - obwohl er wie der SX Pro Superkondensatoren enthält. Wenn man ihn also sinnvoll verwenden möchte muss er vor jeder Verwendung geladen werden - und dazu muss man die Switch starten können oder ein anderes Gerät mit einem entsprechenden USB Anschluss dabei haben. AutoRCM ist wenn man nicht ständig eine Powerbank oder ein Handy mit Adapter (was den Sinn des Dongles untergraben würde) dabei haben möchte also keine Option.
Zum Laden kann man ihn entweder über den USB C Anschluss mit einem USB C Gerät verbinden oder über den MicroUSB Anschluss mit einem Computer o,ä. Damit man den Dongle über den MicroUSB Anschluss laden kann wird ein kurzes MicroUSB Kabel mitgeliefert. Sobald das Gerät vollgeladen ist leuchtet die weiße RGB LED.

Der erste Schritt

Nachdem der Dongle geladen wurde kann man die Konsole ausschalten, den JIG in die Schiene des rechten Joy Cons schieben; wenn man auf das AceNS Logo schaut und eine neonfarbene Konsole hat kann man sich an den Farben des Dongles bzw. des JIGs orientieren. Dann kann man gleichzeitig die Lautstärke + Taste und die POWER Taste drücken, um die Switch im RCM, also dem Recovery Mode zu starten. Wenn die Payload geladen wird leuchtet der Dongle in einer der Payload entsprechenden Farbe.

Payload wechseln


Um die Payload zu wechseln muss man das USB Gerät in eine eingeschaltete Konsole stecken und für ein paar Sekunden die Taste auf der Oberseite drücken. Daraufhin sollte sich die Farbe der LED ändern und der neue Payload geladen sein. Um ihn auszuführen muss man dann natürlich wieder die Konsole ausschalten und in den Recovery Mode gehen. Standardmäßig werden drei Payloads mitgeliefert. Wenn Atmosphère ausgewählt wird, leuchtet die LED blau, bei ReiNX grün und wenn SX OS gewählt wird rot.

Neue Payloads flashen


Der Dongle unterstützt insgesamt bis zu 6 Payloads - beim Ersten leuchtet die LED blau, beim Zweiten grün, beim Dritten rot, beim Vierten gelb, beim Fünften violett und beim Letzten hellblau. Um eine neue Payload auf den Stick zu laden oder eine alte zu ersetzen muss man den Dongle mit einem MicroUSB Kabel mit einem Computer verbinden und eine "payload.bin" in einen Ordner kopieren; dazu kann man auch die bereits vorhandenen Ordner USER1 bis USER3 verwenden. Der Ordnername darf nicht mehr als 18 Zeichen haben. In der "LAUNCH.TXT" im Hauptverzeichnis des Dongles wird ein Pfad zum aktuell ausgewählten Payload gespeichert. Insgesamt hat der Dongle knappe 2MB Speicherplatz für Payloads zur Verfügung.

5. Kompatibilität

- Atmosphère: Keine Probleme
- ReiNX: Keine Probleme
- SX OS: Keine Probleme

6. Schlussergebnis

Ich würde den Dongle absolut empfehlen - wenn da nicht die schwachen Kondensatoren wären. Im aktuellen Zustand ist er nur eine Option wenn man absolut kein Interesse an AutoRCM hat. Was das Aussehen angeht liegt er dank der sinnvollen Nutzung der LED natürlich ziemlich weit vorne. Es ist der Einzige von mir bisher getestete Dongle, der mehrere Payloads und das Wechseln dazwischen unterstützt. Mit den heutzutage verfügbaren Chainloadern ist das natürlich eine sinnvolle und hilfreiche Ergänzung aber kein Totschlagargument mehr.
Dazu kommt natürlich, dass der Dongle nicht von Ace3DS entwickelt wurde sondern dass Ace3DS nur als "Gesicht" für den Dongle von Xkit fungiert.

Positiv:
- Taste zum Wechseln des Payloads
- Einfach aufschraubbar
- Coole und sinnvolle Verwendung der LED
- Guter kontaktschonender JIG
- Gesamtpaket wirkt gut durchdacht
- Keine Aktivierung einer Lizenz notwendig
- Fairer Preis (um die 17€)
- Kein Bricking Code oder Zeitbombe

Negativ:
- Entlädt sich sehr schnell; deshalb für AutoRCM nicht zu gebrauchen
- Funktioniert nicht auf der neusten Switch Hardware Revision
- Rebrand von dem Dongle von Xkit
- Unterstützt nicht direkt das Booten von Linux/ Lakka
- Insgesamt eher billiger Eindruck


Noch einmal vielen Dank an www.elespiel.com bzw. www.spielite.com für die Bereitstellung des Dongles.

TTDS "Top Toy" Review (ndstt.com)

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